Jahn-Elf verpasst Befreiungsschlag

 

Jahn Neuenkirchen – FSV 90 Altentreptow 2:2 (1:1)

Tore:
1:0 Matthias Kroll (12.)
1:1 Robin Holtz (13.)
1:2 Michael Lieberenz (53.)
2:2 Matthias Kroll (57. FE)

 

 

 

Nk mit:
Janele – Rütz, Rösel, Röckel (90. Schewe), Gohla – Kohl (88. Heinrich), Rahn – A. Woesner , Kroll, Titze – F. Woesner (58. Volksdorf)

Das Beste am Heim-Auftritt gegen Altentreptow war im Nachhinein wohl, dass die Niederlagenserie (zuletzt 3 am Stück) mit dem Heim-2:2 gegen den Aufsteiger ein Ende fand. Der Rest war leider doch wieder enttäuschend und den eigenen Ansprüchen gegenüber einfach nicht ausreichend. Nach dem schwachen Auftritt an gleicher Stelle vor zwei Wochen gegen Dargun, war kaum eine Leistungssteigerung zu erkennen und es bleibt das Fazit, dass unsere Mannschaft derzeit unter seinen Möglichkeiten spielt.


Die Jakowlow-Elf begann mit drei Neuen in der Startelf. Robert Rösel, Debütant Stefan Kohl und der wiedergenesene Felix Woesner ersetzten David Schewe und die beiden beruflich verhinderten Renaldo von Poblotzki und Alexander Kosch. Die erste Chance bot sich zu Beginn der Partie gleich den Gästen. Nach 10 Minuten rutscht ein Ball auf dem schwer zu bespielenden Platz durch den 16er, doch der Gäste-Angreifer bugsiert das Leder deutlich über das Gehäuse. Auf der anderen Seite macht es Nk-Spielmacher Matthias Kroll besser. Eine Ecke von Michèl Titze findet im Strafraum keinen Abnehmer und dann ist es „Krolli“, der aus 16 Metern den aufsetzenden Ball mit seinem starken linken Fuß direkt nimmt und ihn in das obere rechte Toreck setzt – 1:0. Neuenkirchen gedanklich noch im Jubel, da spielt Altentreptow den ersten Angriff unmittelbar nach dem Anstoß zielstrebig nach vorn. Innenverteidiger Michael Röckel grätscht ins Leere und somit steht Robin Holtz „blank“ vor Ronny Janele. Holtz behält die Nerven und schiebt den Ball durch die Beine Janeles zum postwendenden Ausgleich. In einem hart umkämpften aber größtenteils fairen Spiel fällt es beiden Mannschaften in der Folge schwer, spielerische Akzente zu setzen. Michèl Titze hat dann noch zwei Gelegenheiten seine Farben in Führung zu bringen, scheitert jedoch jeweils an Keeper Röwer und daran, dass in der Mitte kein Abnehmer bereitstand. Die größte Chance bietet sich dann nochmal dem Aufsteiger, als in der 40. Minute deren rechter Läufer frei durchbricht, in der Mitte den ebenfalls freien Andreas Stuth bedient und dieser den Ball ins Tor schiebt. Beim Querpass geht zum Glück für die Heimelf aber die Fahne von SR-Assistentin Corinna Pollin hoch, die somit eine Abseitsstellung erkannt hat und der Treffer damit keine Anerkennung erhielt – Halbzeit.


Der zweite Abschnitt begann mit der Hoffnung des grün/schwarzen Anhangs auf eine Leistungssteigerung und auf den dann doch noch möglichen dritten Heimsieg der Saison. Schnell wurde diese Hoffnung getrübt, als erst Benno Gohla in höchster Not einen Kopfball nach einer Ecke von der Linie holen musste und eine Minute später ein missglückter Janele-Abstoß postwendend per Steilpass zurückkam, Rahn nur noch hinterher eilen konnte und der starke Altentreptower Spielmacher Lieberenz eiskalt zum 1:2 in die kurze Ecke abschloss. Die Nk-Kicker sichtlich geschockt, brauchten dann aber doch nur vier Minuten, um zu antworten. Nach einem Foulspiel an Titze ist es Matthias Kroll, der per Foulelfmeter ausgleichen kann. Nun bäumte sich der Hausherr noch einmal ein wenig auf. Zwei unglaubliche riesen Chancen durch Titze, der sich erst gut durchsetzt und dann vollkommen überhastet aus bester Position verzieht (65.) und „Ali“ Woesner, der einen vom Torwart abgewehrten Ball aus 3m nur an die Latte setzt (75.), lassen unsere Jungs aber ungenutzt und müssen sich so am Ende mit einem für den Gast nicht ganz unverdienten 2:2 begnügen.
Fußballerisch sicherlich keine Glanzleistung unserer Elf. Die eigene leichte Formkrise, der bissige Gegner aus dem Abstiegskampf und sicher auch die schwierigen Platzverhältnisse sind drei Erklärungsversuche für die Partie am vergangenen Samstag. Positiv das Debüt von Stefan Kohl, der fleißig und einsatzfreudig agierte und der Jahn-Elf sehr wahrscheinlich weiterhelfen wird. Negativ leider die fünfte gelbe Karte für Alexander Woesner und die Verletzung von Maik Volksdorf, bei dem es hoffentlich bei der Diagnose „Prellung am Sprunggelenk“ bleibt. Am kommenden Samstag geht es zum Verbandsliga-Absteiger FSV 1919 Malchin. Ein dickes Brett, welches unsere Mannschaft aber gewillt ist zu bohren.

Nachgefragt: Maik Volksdorf, Nr. 9


Nach zuletzt 3 Niederlagen in Folge mal wieder 1 Punkt. zufrieden?

"Nach den letzten 3 Niederlagen ist der Punkt mehr als verdient. Dennoch können und dürfen wir nicht damit zufriede sein. Wir haben teilweise zu unkonzentriert gespielt und wurden für die unnötigen Fehler dann auch bitter bestraft. Vielleicht hängt die Niederlagenserie bei den meisten noch in den Köpfen, was dementsprechend für Unsicherheit sorgt. Dies gilt es abzustellen und wieder zur alten Stärke zurück zu kehren"

Wie siehst du die Hinrunde, stand heute, für dich persönlich?

"Alles in Allem bin ich mit der Hinrunde zufrieden. Es waren vielleicht ein paar mehr Zähler drin, aber dafür das wir erst das zweite Jahr in der Landesliga spielen halten wir uns wirklich gut und darauf können wir aufbauen. Zwei Spiele sind ja noch zu spielen und dort gilt es auch wieder zu punkten"

 

 

Heimniederlage gegen Sarow

 

Tore:

0:1 Teske (28.)

1:1 Conseur (58.)
1:2 Kellmann (74.)

 

NK II mit: Schmolt – Mastalierz (Jakowitz), Becker, Radloff, Fuchs (Stolz) – von Poblotzki (Gutschmidt), Bresny, Herrmann, Conseur, Kaliebe - Koch

 

 

Aufgrund der wohl schlechtesten Saisonleistung im Heimspiel gegen Traktor Sarow sind wir mittlerweile im grauen Mittelfeld der Liga angelangt.

 

Von Anfang an fehlte der Wille zum Sieg. Wir erspielten uns über die gesamten 90 Minuten nicht eine zwingende Torchance und ließen wichtige Tugenden wie Laufbereitschaft und Kampf vermissen. Die Tore der Sarower fielen jeweils nach einer Ecke mit folgender Unfähigkeit den Ball zu klären. Unser Treffer fiel äußerst schmeichelhaft unter der freundlichen Mithilfe des Gäste-Torwarts durch Sebastian Conseur.

 

Mehr gibt es zu diesem Spiel nicht zu schreiben. Nach so einer Leistung hat man einfach keinen Punkt verdient. Die hohe Kaderfluktuation und lasche Trainingsbeteiligung macht sich jetzt langsam bemerkbar. Nächstes Wochenende haben wir spielfrei und spielen dann gegen die Mannschaft aus Nossentiner Hütte, die sicherlich nach dem dramatischen Pokalspiel noch eine Rechnung mit uns offen hat.


Nachgefragt: Oliver Radloff, Nr. 14


Oliver, von der oft gelobten Offensive kam diesmal nicht viel, woran lag es?

"Wir haben versäumt, dass, was uns ansonsten auszeichnet, dass schnelle und direkte Offensivspiel über die Außenpositionen aufzuziehen und mit Tempo hinter die gegnerische Abwehr zu kommen. Dazu ließen Laufbereitschaft und Passspiel zu wünschen übrig. Auch bei der Ausführung der Standarts müssen wir wieder konsequenter werden."


3. Niederlage in Serie – Jahn-Elf verliert den Anschluss


Jahn Neuenkirchen – Traktor Dargun 2:3 (1:1)

Tore:
1:0 Michèl Titze (8.)
1:1 Tommy Lewerenz (31.)
1:2 Carlo Nennemann (53.)
1:3 Michael Rehländer (62.)
2:3 Alexander Kosch (83.)


Nk mit:
Janele – Rütz (59. Rösel), Schewe, Röckel (61. Spitzer), Gohla – Kroll, Rahn – A. Woesner , Kosch, Titze – von Poblotzki (70. Gutschmidt)

Mit der 3. Niederlage in Folge haben sich unsere Jahn-Kicker am vergangenen Samstag vorrübergehend aus der erweiterten Spitzengruppe der Landesliga Ost verabschiedet. Gegen das offensivschwächste Team der Staffel setzte es auf heimischem Geläuf, nach einer unterdurchschnittlichen Leistung, gleich drei Gegentreffer und eine verdiente Heimniederlage. Um die Reihe mit der Zahl „3“ komplett zu machen – Es war im fünften Heimspiel bereits die dritte Pleite vor dem eigenen Anhang, Heimstärke sieht wohl anders aus.
Im Vergleich zur Niederlage bei Spitzenreiter TSG Neustrelitz II (1:3) vor einer Woche brachte Trainer Bernd Jakowlow gleich 5 neue Spieler in die Anfangself. Robin Rütz, David Schewe, Alexander Woesner, Alexander Kosch und Renaldo von Poblotzki ersetzten John Gutschmidt, Robert Rösel (beide Bank), Martin Heinrich (II. Mannschaft) und die beiden Verletzten Felix Woesner und Rico Becker.
Ohne großes Abtasten begann die Partie und es machte den Anschein, dass beide Mannschaften heute ihr Heil in der Offensive suchen wollten und die Defensivarbeit hinten anstellen werden würden. Die Jahn-Kicker begannen mit ordentlich Schwung und auch gleich mit den ersten torgefährlichen Szenen. Nach den ersten 2-3 Angriffen war es dann bereits nach sieben Minuten Michèl Titze, der nach einem schönen Woesner-Pass Dargun-Keeper Schöpf umkurvte und seine Farben in Führung brachte. Damit war sie dann leider abgeschlossen, die beste Phase des Hausherren. Dargun wurde nun seinerseits immer gefährlicher, besonders durch ihre quirligen Angreifer Rehländer und Lewerenz. Nach der größten Chance der Darguner bis dato (Lewerenz vergab freistehend vor Janele), war es auf der anderen Seite Alexander Kosch, heute als Mann hinter der Spitze agierend, der nach einem schönen Angriff eine Gohla-Vorlage nicht verwerten konnte. Nach 30 Minuten war es dann soweit – Nach einem weiten Ball über die heimische 4er-Kette war es Gäste-Stürmer Lewerenz, der erst Verteidiger Schewe ausspielte und dann trocken an Janele vorbei in die lange Ecke zum 1:1 abschloss. Neuenkirchen probierte sich anschließend mit ihren an diesem Tage leider überschaubaren Mitteln noch einmal aufzubäumen. Nachdem von Poblotzki und Titze jeweils knapp am Tor vorbeizielten war es Nk-Spitze Renaldo von Poblotzki, der nach einer perfekten Titze-Flanke von der rechten Seite das Kunststück fertig brachte, den Ball aus nicht einmal 5m am Gehäuse vorbei zu köpfen. Damit ging es mit einem 1:1 in die Kabine. Beide Mannschaften hatten im ersten Abschnitt gute Gelegenheiten auf weitere Treffer. Unser Team hätte sicherlich, ach egal…….
Wer nun dachte, dass Halbzeit zwei wie so oft eine grün/schwarze wird, der sah sich arg enttäuscht. Bei den Hausherren lief nun noch weniger zusammen als noch in Abschnitt 1 und so dauerte es lediglich bis Minute 53 und der Gast ging in Führung. Einen Freistoß knapp vor der Strafraumgrenze versenkte Dargun-Kapitän Carlo Nennemann humorlos ins Torwarteck, sicherlich ein Ball der Marke „nicht unhaltbar“ für unsere Nummer 1 Ronny Janele. Sei es drum, Dargun führte nun nicht unverdient und Neuenkirchen fand überhaupt keinen Weg in dieses Spiel. Der Gast kämpfte vorbildlich und brauchte genau neun Minuten, um das Spiel auf 1:3 zu stellen und damit auch zu entscheiden. Nach einem erneuten Blackout der Nk-Defensive durch den frisch eingewechselten Robert Rösel ist es in der Mitte Michael Rehländer, der eine perfekt geschlagene Flanke direkt und sehenswert verwandelt. Die Heimelf war geschlagen, denn es fehlten an diesem Tage wie bereits erwähnt einfach die Mittel. Die Jakowlow-Elf wollte sich dann aber doch nicht komplett ihrem Schicksal ergeben und hatte nach Standardsituationen noch einmal ein paar vereinzelte Möglichkeiten, doch Keeper Schöpf und das eigene Unvermögen hielten das 1:3 bis in die 83. Minute. Der heute blasse Matthias Kroll bringt eine Ecke hinein, Schöpf verschätzt sich komplett und „Koschi“ drückt das Leder ins verwaiste Tor. Mehr kam dann allerdings nicht mehr und nach einer vergebenen Großchance der Gäste pfeift der gute Schiedsrichter Matthias Falk die Partie ab.
Mit einer der, wenn nicht sogar der schwächsten Leistung in dieser Saison vergibt der „Jahn“ die Möglichkeit, sich in der erweiterten Spitzengruppe der Landesliga festzusetzen und gleichzeitig ein wenig Luft zwischen sich und die untere Tabellenregion zu bringen. Nun steht man im Niemandsland der Tabelle und hat am nächsten Spieltag ein richtungsweisendes Spiel vor der Brust. Mit dem Aufsteiger FSV 90 Altentreptow stellt sich ein Team vor, was aktuell nur einen Zähler „über dem Strich“ steht. Bei einer erneuten Niederlage müsste der Blick wieder nach hinten gerichtet werden…..

Nachgefragt: David Rahn, Nr. 8


Die 3. Niederlage in Folge, was muss die Mannschaft in den kommenden Partien verbessern?

"Grundätzlich muss man festhalten, dass wir einfach zu viele Gegentore kassieren. Deshalb sollten wir in den verbleibenden Partien verstärkt an unserer Defensivarbeit feilen. Nach vorne geht bei uns immer was, auch wenn viele Chancen oft ungenutzt bleiben. Sinnbildlich dafür waren die Spiele gegen Neustrelitz und Dargun."

Zwischenzeitlich wart ihr auf dem 3. Tabellenplatz. Haben einige vielleicht Höhenflüge bekommen?

"Davon gehe ich nicht aus, denn die Saison ist noch lang und das ganze war nur eine Momentaufnahme die alle richtig einzuordnen wissen. Leider sind wir jetzt in der Tabelle abgerutscht und haben den Anschluss verloren, aber es sind ja noch ein paar Punkte bis Saisonende zu vergeben und mal schauen was noch so geht."

Stark gestartet – stark nachgelassen

Hannes Bielow strahlte. Der Kreisoberliga-Fußballer vom MSV Groß Miltzow gewann an seinem 30. Geburtstag mit den Teamkollegen das Heimspiel gegen Jahn Neuenkirchen II klar mit 5:2. Den Neuenkirchenern war weniger zum Grienen zumute.

Allerdings hatten sie in der ersten Halbzeit konsequenter gespielt. Aus zwei Halb-Chancen machten die Jahn-Kicker zwei Treffer. Der MSV vergeigte im Gegenzug, allen voran Toni Jäger und Philipp Reichelt, eine Möglichkeit nach der anderen. Nach der Pause hatten die Neuenkirchener dann aber nichts mehr zu bestellen. Tonangebend waren die Miltzower. Gegen eine überforderte Gäste-Elf waren weitere Gegentreffer

folgerichtig.

 

Tore:

0:1 Preine (8.)

1:1 Hagedorn (18.)

1:2 Wiskow (35.),

2:2 Preine (71., Eigentor),

3:2 Kreft (72.),

4:2 Leverenz (77.)

5:2 Papendorf (87.)

 

Stimmen zum Spiel:

Andreas Schock (Teamchef MSV Groß Miltzow): „Trotz spielerischer Überlegenheit

haben wir im ersten Durchgang ganz viele Chancen nicht genutzt. Nach der Pause ist die Mannschaft mit Mut und Moral zum verdienten Sieg gekommen. Wir gaben nie auf, die Truppe wollte den Erfolg.“

Christian Müller (Trainer Jahn Neuenkirchen II): „Wir waren nie so richtig präsent in dieser Partie. Schon vor dem Seitenwechsel hatten wir extrem viel Glück, da der Gegner beste Tormöglichkeiten versiebte.“

 

Beste Spieler: Johannes Blank/Marko Stolz.

 

MSV Groß Miltzow: Rehberg – Mülling, Hagedorn, Salow, Kreft, Bielow, Reichelt

(90. Schulz), Jäger (46. Papendorf), Blank, Leverenz, Nagel (87. Hoppe).

 

Jahn Neuenkirchen II: Stolz – Rene Becker, Bresny, Kaliebe, Heinrich, Preine

(83. Münch), Koch, Wiskow, Rogge (73. M. Müller), Radloff (46. Conseur), Fuchs.

 

Schiedsrichter: Heiko Wittkopp (Neubrandenburg).

Zuschauer: 108.

 

Quelle: Nordkurier

 

Nachgefragt: Andreas Koch, Nr. 11


Wieso verspielt man erneut eine Führung?

"Diesmal sind wir sogar zweimal in Führung gegangen, aber wieder einmal kommt der Einbruch Mitte der zweiten Halbzeit. Ob es nun an den saloppen letzten Trainingseinheiten liegt bezweifele ich, aber dennoch sollten wir kommenden Freitag wieder "vernünftig" trainieren."

Wie viele Punkte holt ihr noch bis zur Winterpause?

"Angepeilt werden neun, aber vermutlich reicht es für höchstens sechs, wenn nicht sogar nur vier."

Trotz hochkarätiger Chancen – Neuenkirchen verliert beim Tabellenführer


TSG Neustrelitz II – Jahn Neuenkirchen 3:1 (0:0)

Tore:
1:0 Normen Richter (74.)
2:0 Jan Proetel (79.)
2:1 Alexander Woesner (87.)
3:1 Normen Richter (90.)

Nk mit:
Janele – Rösel, Ri. Becker, Röckel, Gohla – Kroll, Rahn – Gutschmidt (54. Volksdorf), Titze, Heinrich (50. A. Woesner) – F. Woesner (25. von Poblotzki)

Fußball ist Ergebnissport – Diese (harte) Wahrheit ist wohl die einzige Erklärung dafür, wie unsere Jahn-Kicker am Samstagvormittag den Kunstrasen des Rudolf-Harbig-Stadions in Neustrelitz als Verlierer verlassen konnten. Sowohl die Spieler als auch die Anhänger beider Lager bezeichneten den Sieg des Tabellenführers als äußerst glücklich, was uns leider nicht weiterhilft, siehe Phrase zu Beginn des Berichts.
Das Spiel beginnt fast pünktlich um 9:30Uhr in der Früh im dichten Nebel von Neustrelitz. Mit drei neuen Gesichtern in der ersten Elf im Vergleich zur Vorwoche startet das Gäste-Team von Trainer Bernd Jakolow. Michael Röckel, John Gutschmidt und Martin Heinrich beginnen an Stelle von Alexander Woesner, Maik Volksdorf und Robin Rütz, wobei letzterer kurzfristig aus dienstlichen Gründen passen musste. So undurchsichtig wie das Wetter begann dann auch das (vom Papier her) Spitzenspiel. Beide Mannschaften suchten noch nach der eigenen Ordnung und so entwickelte sich eine ausgeglichene Partie zwischen den Strafräumen. Eine Sache war jedoch frühzeitig trotz Nebel zu erkennen: Diese Mannschaft der TSG Neustrelitz war knackbar, war sie doch nicht so stark besetzt und dominant auftretend wie in der Vorsaison. Mit Amando Aust und Eser Kazak waren zwei bekannte Namen aus dem Regionalliga-Kader dabei, wobei sich aber beide wohl eher weniger für höhere Aufgaben empfohlen haben. Der erste Abschnitt ist dann auch schnell geschildert, denn es ging nach jeweils einer guten Torchance, Gutschmidt auf Seiten des Gastes und eben jener Kazak auf Seiten der TSG, mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Halbzeit.
Die zweiten 45 Minuten boten dann nahezu alles, was man sich als Zuschauer so wünscht. Die Visiere beider Teams wurden nach und nach geöffnet. Die TSG tat dies schneller und hatte die ersten Chancen. Robert Rösel holte einen Richter-Kopfball von der Linie und Eser Kazak setzte das Leder nach einem gefälligen Angriff neben das Tor. Auf der anderen Seite bot sich Kapitän Michèl Titze eine gute Gelegenheit, die Keeper Kevin Nethe entschärfte. In der 55. Minute dann eine Schusschance für Normen Richter. NK-Verteidiger Röckel will ihn dabei stören, trifft Richter aber nur beim Schuss und es gibt folgerichtig Elfmeter. Rico Rübling legt sich den Ball zurecht, doch Ronny Janele ahnt dessen Vorhaben und holt den Strafstoß überragend aus dem unteren rechten Eck vom Schützen aus. Dies war die Initialzündung für den Gast. Keine drei Minuten später spitzelt der sehr engagierte von Poblotzki den Ball in den Lauf von Titze, der sich gegen den Querpass entscheidet und so an Nethe im 1 gegen 1 scheitert. Nur eine Minute später ist es Außenverteidiger Benno Gohla, der in den Strafraum eindringt und den Ball „zu schön“ mit dem Außenrist verwandeln will. Wiederum eine Minute später ist es von Poblotzki, dessen Kopfball nach einer Titze-Ecke noch von der Linie geholt wird. Keine 120 Sekunden später ist es Robert Rösel, der nach einem starken Solo die falsche Entscheidung trifft und statt zu schießen vergeblich einen Abnehmer in der Mitte sucht. Kurz darauf nimmt sich Volksdorf ein Herz und schießt aus knapp 25m, doch auch hier hält Kevin Nethe den Ball sehenswert. Dass es nach diesen Chancen noch 0:0 steht, ist einfach nicht nachzuvollziehen und sollte sich wenige Augenblicke später dann auch rächen. Kurz nachdem der Tabellenführer noch eine gute Chance liegengelassen hat ist es Topstürmer Normen Richter, der in der Mitte einen Schritt schneller ist als Gegenspieler Röckel und so einen Querpass von der rechten Seite problemlos einschieben kann. Der Gast dadurch sichtlich geschockt. Einige wenige Minuten später ist es dann Matthias Kroll, der nochmal alle Kräfte bündelt und per Solo in den Strafraum eindringt, hier klar gefoult wird, sich aber fürs Weiterlaufen entscheidet und frei vor Nethe den Ball leider kläglich neben den Pfosten setzt. Auf der anderen Seite zeigt der jetzt gnadenlos effektive Gastgeber wie es geht. Jan Proetel nimmt einen Ball auf und sein abgefälschter Schuss von der Strafraumkante geht ins lange Eck zum 2:0. Der Widerstand der Nk-Kicker ist gebrochen und so sind es Kazak und Duggert, die zu Gelegenheiten kommen aber jeweils am gut parierenden Janele scheitern. In Minute 87 dann auf einmal nochmal Leben im Spiel der Gäste, als Alexander Woesner einen Titze-Freistoß per Kopf in den Winkel setzt und somit auf 2:1 stellt. Neuenkirchen war das intensive Spiel aber anzumerken und so war es dann in der dritten Minute der Nachspielzeit Normen Richter, der mit dem Plan den Ball zu halten Richtung Eckfahne ging, dann jedoch die Einladung von Gohla und Röckel annahm, durch die beiden hindurchging und mit einem strammen Schuss den Deckel drauf machte.
Von einem unverdienten Sieg der TSG können und wollen wir auch nicht sprechen, nur war er doch sehr glücklich. Nach dem verschossenen Elfmeter schaffte es unser Team nicht, eine der mehreren sich bietenden 100-prozentigen Chancen zu nutzen und sich so für diesen wirklich guten Auftritt beim Tabellenführer selbst zu belohnen. Sei es drum, wir sehen was diese Mannschaft zu leisten im Stande ist und sind uns sicher, noch einige Punkte in der Hinrunde sammeln zu können. Es bleibt die Erkenntnis des Tages – Fußball ist Ergebnissport!

 Nachgefragt: Felix Woesner, Nr. 12


 Wie fühlt es sich an zwei Spiele in Folge zu verlieren?

"Spiele zu verlieren ist nicht schlimm , aber wenn man sieht , wie man diese Spiele

verloren hat, fühlt es sich extrem scheiße an. Spielerisch besser, viel mehr Chancen und trotzdem verloren, dass ist Fußball und das werden wir nächste Woche gegen Dargun sicher wieder ändern!"

TSG Neustrelitz II gilt als Aufstiegsfavorit Nr. 1, hat man sich trotz der       Niederlage für höhere Aufgaben empfohlen?

"Wir wissen, dass wir spielerisch zu den besten Mannschaften in der Landesliga gehören, aber das bringt uns nichts, wenn wir trotzdem Spiele verlieren, die man niemals verlieren darf! Wenn wir es hinbekommen, Spiele zu gewinnen in denen man besser ist, sollten wir dieses Jahr unter der Top 5 zu finden sein!"

Grenzenloser Jubel nach dem 2:2-Ausgleich :)
Grenzenloser Jubel nach dem 2:2-Ausgleich :)

Sonniger Derbysieg gegen Brunn

 

NK II mit : Stolz – Bresny, Becker, Jakowitz, Fuchs – Wiskow, Koch (Radloff), Herrmann, Bröse (Conseur), Kaliebe – Kosch (Mastalierz)

 

Tore:

0:1 Dahms (4.)
1:1 Herrmann (45.)

1:2 Dahms (62.)
2:2 Kosch (72.)
3:2 Kaliebe (77.)

 

 




An diesem Sonntag erwarteten wir mit dem Tabellennachbarn aus Brunn viele bekannte Gesichter. So standen in der Startelf der Gäste vier ehemalige Vereinsmitglieder. Mit deutlich über einhundert Zuschauern fand bei strahlendem Sonnenschein, eine Rekordkulisse den Weg auf den Jahn-Sportplatz.

 

Die Brunner legten los wie die Feuerwehr, gewannen gefühlt jeden Zweikampf, spielten schnell in die Spitze und gingen bereits nach zwei Minuten durch den Ex-Neuenkirchener Enrico Dahms in Führung. Wir benötigten einige Minuten um uns auf das ungewohnte Spiel der Gäste einzustellen. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel in dem wir versuchten den Ball zu kontrollieren. Zu unserer ersten richtigen Torchance kamen wir durch einen Kopfball von Alexander Kosch, der eine schöne Flanke von Daniel Bresny leider nicht verwerten konnte. Einige weitere kleine Chancen konnten wir leider nicht verwerten. Auch die Brunner blieben stets gefährlich und hatten durch Dahms die große Chance zur 2:0 Führung, welche dieser glücklicherweise freistehend vergab. Kurz vor Ende der 1.Halbzeit kamen wir dann zum verdienten Ausgleich. Nach einem Eckball von Benjamin Kaliebe wuchs Nino Herrmann über sich hinaus und köpfte unhaltbar ins Tor der Gäste.

 

Die ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit lassen sich nur als katastrophal bezeichnen. Abspielfehler auf beiden Seiten und ein immer unglücklicher agierender Schiedsrichter prägten nun das Spiel. Die einzige nennenswerte Aktion in diesem Zeitraum verwertete, erneut Dahms, sehenswert mit dem Außenrist.  Wir glänzten weiterhin nicht mit hoher Fußballkunst und verließen uns zu sehr auf unseren Stürmer Kosch, welcher die Abwehr der Brunner ordentlich beschäftigte, aber zunächst kein Glück im Abschluss hatte. Das Comeback des eingewechselten Sebastian Conseur sorgte für die Wende im Spiel. So kamen wir direkt zwei Minuten nach dessen Einwechslung zum Ausgleich. Nach einem Gewühl im Strafraum schloss Kosch kompromisslos ab. Kurze Zeit später kam es zu einem großen Aufreger. Kosch wird im Strafraum klar von den Beinen geholt. Selbst die Gäste rechneten nun mit dem Elfmeterpfiff. Stattdessen zeigte der Schiedsrichter Gelb für eine „Schwalbe“. Mit der Wut im Bauch tankte Kosch sich kurze Zeit später auf der linken Seite zu Grundlinie durch und legt auf den freistehenden Kaliebe ab, der die Vorlage eiskalt zum viel umjubelten Führungstreffer verwertet. Nun waren noch 15 Minuten zu spielen. Und wenn wir trotz aller Erfolge eine Schwäche haben ist es gewiss die Unfähigkeit eine Führung über die Runden zu bringen. Auch diesmal hatten wir einige Probleme mit dem größer werdenden Druck fertig zu werden. Doch diesmal konnten wir dank unseres starken Torwarts Marco Stolz und einer defensiv kämpferischen  Leistung den Ausgleich verhindern und damit den Derbysieg einfahren.

 

Ein toller Sieg der gesamten Mannschaft gegen einen sehr guten Gegner. Wir freuen uns jetzt bereits auf das Rückspiel, wo mit mindestens genauso vielen Zuschauern zu rechnen ist. Am kommenden Samstag geht es für uns nach Groß Miltzow zum derzeitigen Tabellenzweiten.

   Nachgefragt: Nino Herrmann, Nr. 7


   Wie fühlt sich so ein Derbysieg an?

"Ein Sieg ist grundsätzlich schon ein tolles Gefühl, aber im direkten "Nachbarschaftduell", vor zahlreichen Zuschauern, im Heimpspiel nach zweimaligem Rückstand zu gewinnen, ist ein unbeschreibliches Gefühl. So könnte es im Idealfall jede Woche sein. Glückwunsch an die gesamte Mannschaft für die gute Moral und Leistung"

Wie würdest du die aktuelle Tabellensituation beschreiben?

"Ich denke, dass wir als Aufsteiger mit dem aktuellen Tabellenplatz 6 zufrieden sein können. Allerdings muss man festhalten, dass wir schon mehr Punkte auf dem Konto haben müssen. Gegen Nossendorf, NFC 93 und auch zuletzt gegen Cölpin war punktemäßig mehr drin. Ändern können wir es nun nicht mehr. Jetzt heisst es in den kommenden Ligaspielen weiter zu punkten, um den jetzigen Tabellenplatz mindestens zu halten, vlt. sogar noch zu verbessern."


Unglückliche Niederlage in Cölpin

 

SV Cölpin – SV Jahn Neuenkirchen 4:3 (1:2)

 

0:1 Kaliebe (18.)
0:2 Koch (20.)
1:2 Cölpin (FE, 38.)

2:2 Cölpin (70.)
3:2 Cölpin (75.)
4:2 Cölpin (82.)
4:3 Bröse (90.+2.)

 

NK II mit: Stolz – Münch, Jakowitz, Rogge, Fuchs – Wiskow, Koch (Schmolt), Herrmann, Preine, Kaliebe - Bröse

 

Die Derbywochen fanden ihren Anfang beim Tabellennachbarn aus Cölpin. In dem wie erwartet hitzigen Spiel spielte ein eigentlicher Nebendarsteller die Hauptrolle – der Schiedsrichter. Um dessen Leistung auf den Punkt zu bringen, gleich zu Beginn sein Zitat des Tages: „Ich kann einem Spieler keine glatte rote Karte zeigen, wenn dieser vorher bereits Gelb gesehen hat.“

 

Cölpin agierte wie vermutet hauptsächlich über lange Bälle auf die schnellen Spitzen. Diese stellten unsere Abwehr aber vor keinerlei Probleme. Wir verließen uns auf unser schnelles Umschaltspiel und kamen so bereits nach wenigen Minuten zur ersten großen Chance durch Christoph Fuchs, der leider freistehend vergab.  In der 18. Minute dann die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung, nach einem schönen Pass von David Bröse taucht Benjamin Kaliebe allein vor dem gegnerischen Torwart auf und verwandelt überlegt zum 1:0. Kurze Zeit später klingelte es zum zweiten Mal im Kasten der Gastgeber. Nach einem Kaliebe-Freistoß hämmert Andreas Koch den Ball volley unter die Latte. Die Cölpiner waren von unserem aggressiven aber noch fairen Spiel beeindruckt und kamen zu keinen Torchancen. Bis kurz vor Pausenpfiff das erste Mal der Schiedsrichter in den Mittelpunkt rückt und einen mehr als zweifelhaften Elfmeter gibt, und der „überaus sympathische“ Cölpiner Stürmer sich für seine kleine Schauspieleinlage auch noch feiert. Dieser wurde von unserem Ex-Jugendtorwart Christopher Göde souverän verwandelt, welcher nun als Feldspieler agierend, an diesem Tag der beste Cölpiner war.

 

Hochmotiviert kamen wir aus der Kabine. Koch fand nach toller Kombination mit einem feinen Pass, Kaliebe, der es zu genau machen will und nur den Pfosten trifft. Den Nachschuss schießt Giuiano Preine über das Tor. Nun drehte sich das Spiel. Eine große Chance pariert unser Keeper Marco Stolz sehr stark. Die immer häufigeren Standards konnten von uns souverän geklärt werden. Dem dann folgenden 2:2 ging ein klares Foulspiel an der Seitenauslinie 25m vorm Tor an Markus Rogge voraus. Während Rogge noch protestierte, flankte der Cölpiner Spieler auf den zweiten Pfosten, Kopfballablage, Kopfball, Tor. Cölpin nun natürlich im Aufwind. Der die gesamte zweite Halbzeit am Rande des Platzverweises wandelnde Henry Münch wurde zu allem Übel, nach einem unnötigen Foulspiel, berechtigterweise vom Platz gestellt. Unser Ziel konnte nun nur sein einen Punkt über die Zeit zu retten. Doch da spielte der Schiedsrichter nicht mit. Dem 3:2 ging ein klares Handspiel, des Schützen bei der Ballverarbeitung voraus. Der Frust auf unserer Seite war nun natürlich immens. Dies führte zu einem überharten Einsteigen von Preine direkt nach Wiederanpfiff, welches dank der „Regelkenntnis“ des Schiedsrichters(siehe Zitat oben) zu unserem Glück nur mit Gelb-Rot geahndet wurde. Das 4:2 von Cölpin wurde dann zum einzig regelkonformen und rausgespieltem Treffer der Gastgeber. Wir erzielen in der zweiten Minute der Nachspielzeit mit jeder Menge Wut im Bauch, nach feiner Einzelleistung von David Bröse den Anschlusstreffer. Die Chance zum 4:4 nach einem Kopfball von unserem aufgerückten Torwart Stolz landete leider nicht im Tor.

 

Der Schiedsrichter erwischte einen katastrophalen Tag. Auch wenn es Fehlentscheidungen auf beiden Seiten gab, so muss man doch konstatieren, dass diese das Spiel zu unserem Ungunsten entschieden. Eine rote Karte für den Cölpiner Stürmer, nach Beleidigung, Schlag ins Gesicht und  Schubser fast auf die Zuschauerbank wäre sicherlich auch angebracht gewesen. Wir können nach der Leistung mit jeder Menge Selbstvertrauen in die nächste Partie gehen. Dann geht es gegen Brunn, für viele das Spiel des Jahres.

Komplett unnötig – Neuenkirchen unterliegt Blau/Weiß Greifswald

Jahn Neuenkirchen – Blau/Weiß Greifswald 0:1 (0:0)

Tor:
0:1 Max Meier (81.)

Nk mit:
Janele – Rütz, Ri. Becker, Rösel, Gohla – Kroll, Rahn – Volksdorf, F. Woesner, A. Woesner – Titze

Sportlich haben wir dieses Duell mit dem FSV gestern verloren, das müssen wir leider so hinnehmen. Leider, weil wir über 90 Minuten die bessere Mannschaft waren, richtig gute Torchancen liegen ließen und dieses eine Mal im eigenen 16er uns nicht clever genug angestellt haben.
Die erste Szene hat der Gast. Innenverteidiger Rösel verschätzt sich und Greifswald’s Toptorjäger Steffen Eickfeldt ist auf der linken Seite frei durch, verzieht dann aber deutlich. Die erwähnenswertesten Chancen auf Nk-Seite waren ein Volksdorf-Schuss der knapp über den Kasten flog und ein Rösel-Freistoß, der ebenfalls das Tor knapp verfehlte. So ging es in einem insgesamt schwachen Landesliga-Spiel mit einem „verdienten“ 0:0 in die Kabinen.
Die Hoffnung der Heimanhänger lag in der zweiten Halbzeit, war dies in den letzten Wochen doch meist die Zeit, in der die Jahn-Kicker richtig in Schwung kamen. Auch gestern begann die Mannschaft von Kapitän Michèl Titze den zweiten Abschnitt wie die Feuerwehr. Die Gäste aus der Bodden-Stadt gerieten mit zunehmender Spieldauer mehr und mehr unter Druck und auch die Torchancen der Heimelf gewannen an Qualität. Die größten Chancen vergaben Titze (scheiterte an Keeper Wesolowski) und Felix Woesner, der nach einer Hereingabe 5m vor dem Tor den Ball nicht traf und so die nun längst fällige Führung verpasste. Als nach gut einer Stunde der Greifswalder Philipp Kleberc nach einem überharten Foul gegen Alexander Woesner mit gelb/rot vom Platz musste, standen die Vorzeichen nun deutlich auf Sturmlauf. Torwart Wesolowski (gegen Kroll) und der Pfosten (F. Woesner-Kopfball) standen aber einem Neuenkirchener Torerfolg im Weg und auf der anderen Seite war es Ronny Janele, der nach einem Freistoß sein ganzes Können zeigen musste und den Ball sehenswert zur Ecke klärte. Dann kam das, was nach einer alten Fußballerweisheit kommen musste. Ein Freistoß fand den gerade kurz zuvor eingewechselten Max Meier, der setzte sich clever und auch ein wenig glücklich gegen Maik Volksdorf durch und bugsierte das Leder am machtlosen Janele hinein ins Tor. Das nun folgende Anrennen überstanden die Gäste dann mit Glück und Geschick und gewinnen somit im Endeffekt irgendwo verdient diese Partie, da sie sich voll reinknieten und im entscheidenden Moment einfach den einen Tick cleverer waren.
Diese Niederlage wirft uns nun aber sicher nicht um. Wir stehen immer noch auf einem für uns sensationellen 4. Platz in der Landesliga und haben neun Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone. Am kommenden Samstag geht’s zum Krösus nach Neustrelitz. Anstoß hier ist, und das ist kein Scherz, um 9:30Uhr!

 

Nachgefragt: Alexander Woesner, Nr. 2


Warum gelang es euch nicht aus der Überzahl Kapital zu schlagen?

"Wie sagt man so schön? Wer vorne die Dinger nicht macht - bekommt hinten eins rein. Das wir das Spiel verloren haben kann ich nicht nachvollziehen. Wir haben eine gute und konzentrierte Leistung abgeliefert, aber leider gewinnt im Fussball nicht immer der Bessere."

Wie zufrieden bist du mit dem jetzigen Saisonverlauf?

 "Mit dem jetzigen Saisonverlauf bin ich sehr zufrieden. Unser Ziel war es von Anfang  an genug Punkte in der Hinrunde zu sammeln, sodass wir mit dem Abstieg dieses Jahr nichts zutun haben. Das wir jetzt relativ weit oben stehen freut uns natürlich sehr. Wir sind ein gutes Team und wollen noch viele Punkte holen."


Jakowlow-Elf weiterhin auf der Siegerstraße

 

Richtig durchgestartet ist der SV Jahn Neuenkirchen bei der SG Karlsburg/Züssow. Nach einem Top-Auftritt nach dem Wechsel holten die Jahn-Kicker einen ungefährdeten 4:1 (1:1) Erfolg heraus. Die Gästetreffer erzielten Alexander Kosch (37.), Michèl Titze (58.), Matthias Kroll (73.) und der eingewechselte Maik Volksdorf (84.). Der Gegentreffer, den man als "Schönheitsfleck" bezeichnen kann, geht auf das Konto von Jahn-Spieler Michael Röckel, der seinen Keeper Ronny Janele schon nach 10 Minuten "überlistete". Im nächsten Heimspiel treffen die Neuenkirchener auf den FSV Blau-Weiß Greifswald.


Neuenkirchen mit:

Janele, A.Woesner, Rütz, Rico Becker, Titze, Gohla, Röckel, Kroll, Rahn (46. Rösel), Heinrich (46. F. Woesner), Kosch (74. Volksdorf)


Nordkurier, 22.10.2014

Nachgefragt: Michèl Titze, Nr. 10

 

Wie schätzt du die Leistung des Teams gegen Karlsburg/Züssow ein?

"In der ersten Halbzeit haben wir sehr schlecht gespielt. Der Gegner hat es uns aber auch nicht einfach gemacht. Aufgrund des starken zweiten Durchgangs geht der Sieg  aber in Ordnung."

Im kommenden Spiel geht es gegen den FSV Blau-Weiß Greifswald. Was muss verbessert werden um den Platz als Sieger zu verlassen?

  "Mit Greifswald kommt eine spielerisch sehr starke Mannschaft zu uns. Letztes Jahr

  waren es 2 sehr intensive Spiele. Ich denke wenn wir aggressiv und konzentriert 

  spielen dann sind auch in diesem Spiel 3 Punkte möglich. Allerdings wird es ein  

  hartes Stück Arbeit werden."

 

 

Nächstes Spiel 1.MM:

12.Spieltag Landesliga OST

 

29.11.2014 um 13.30 Uhr in Malchin

FSV Malchin - SVN

Nächstes Spiel 2.MM:

12.Spieltag Kreisoberliga

 

29.11.14 um 13 Uhr in Nossentin

SFV Nossentiner-Hütte - SVN II

News Jugend D: 

 

Training: Mittwoch 17.30 Uhr

Sonntag, den 30.11. von 10-13.30 Uhr Hallenmeisterschaft in Neubradenburg- Adlerstraße

Treff:09.15 Uhr vor Ort -----------------------------------