Werte Sportfreunde, Fans, Mitglieder, Gäste, Sponsoren und Partner!

 

Wieder geht ein ereignisreiches Jahr zu Ende. Für die Unterstützung der vergangenen zwölf Monate, egal in welcher Form, möchten wir uns bei Euch allen recht herzlich bedanken.

 

Jeder von uns, der ehrenamtlich tätig ist, schenkt über das Jahr unzählige Stunden seiner Freizeit unserem Sportverein. Ohne diesen persönlichen Einsatz wäre ein Verein nicht am Leben zu halten. Die Weiterentwicklung eines Vereins ist eng verbunden mit dem Engagement seiner Mitglieder. Und da kann der SV Jahn Neuenkirchen besonders stolz darauf sein.


In diesem Sinne wünschen wir allen eine erholsame und ruhige Zeit im Kreise der Familie sowie einen guten Start ins neue Jahr!

Jahn Neuenkirchen – Traktor Pentz 1:1 (1:1)

 

1:1 gegen Pentz – „Erste“ überwintert auf Rang 8

Tore:
0:1 Philipp Meier (21.)
1:1 Benno Gohla (36.)

Nk mit:
Janele – Rütz, Schewe (46. Rösel), Röckel, Gohla – Kohl, Kroll – A. Woesner , Titze, F. Woesner (72. Volksdorf) - Kosch

Mit einem trostlosen 1:1-Unentschieden gegen die Gäste vom SV Traktor Pentz haben sich unsere Jahn-Kicker am vergangenen Samstag in die dreimonatige Winterpause verabschiedet.


Michael Röckel und Alexander Kosch waren die zwei Neuen in der ersten Elf von Trainer Bernd Jakowlow, der damit David Rahn (gesperrt) und Maik Volksdorf (Bank) ersetzte. Neuenkirchen begann das Spiel druckvoll und hatte nach einer knappen Viertelstunde durch einen schönen Schuss von Michèl Titze, welcher knapp das Tor verfehlte, die erste gute Gelegenheit. Die Heimelf behielt das Spiel weitestgehend im Griff doch es kam wieder wie leider schon so oft in der Hinrunde. Einen leichtfertigen Ballverlust in der eigenen Hälfte nutzen die Pentzer zur überraschenden Führung, indem sie nach einem Kroll-Fehlpass den Ball schnell in die Spitze auf Philipp Meier spielen, welcher abgeklärt erst Keeper Janele umkurvt und dann den Ball ins Tor schiebt. Nach einer halben Stunde wird die Heimelf wieder gefährlich. Nach einer Flanke von der linken Seite geht der Ball an Freund und Feind vorbei, doch am langen Pfosten sind Kapitän Schewe und Nk-Spitze Kosch zu überrascht und schaffen es gemeinschaftlich nicht, den Ball gefährlich aufs Tor zu bekommen. Wenige Minuten später ist es wiederum der aufgerückte Innenverteidiger David Schewe, der nach einer Kroll-Ecke von der rechten Seite am langen Pfosten den Ball nicht mehr weit genug rumbekommt und am Außenpfosten scheitert. Neuenkirchen ist zu diesem Zeitpunkt die bessere Mannschaft, nur die richtig klaren Torchancen bleiben Mangelware. „Die Schnauze voll“ hat dann nach 35 gespielten Minuten Dauer(b)renner Benno Gohla, nimmt aus 25m halbrechter Position Maß und haut den Ball an den linken oberen Innenpfosten und von dort zum verdienten Ausgleich ins Netz - ein geiles Tor. Er verpasste damit seinem Team nochmal einen Schub und es ergab sich auch noch eine riesen Gelegenheit, doch Titze entschied sich bei seinem Flachschuss aus 10m gegen das sichere Tor und für den Außenrist-Schuss direkt in die Mitte auf Keeper Rene Zander – Halbzeit.


Die zweite Hälfte beginnt ein wenig zerfahren. Beide Mannschaften suchen hier unter hohem körperlichen Einsatz nach dem Mittel, den Gegner zu knacken. In der 57. Minute gelingt dies beinahe den Gästen. Angreifer Jan Breul taucht nach einer Schwäche in der Nk-Defensive frei vor Janele auf, entscheidet sich gegen den Querpass und schiebt den Ball denkbar knapp am langen Pfosten vorbei. Auf der anderen Seite ist es nur eine Minute später Matthias Kroll, der nach einer Titze-Hereingabe den Ball ins Tor schieben will, doch letztlich an einem Pentzer Verteidiger auf der Torlinie scheitert. Der Rest des Spiels ist dann schnell erzählt. Der Gastgeber hat oft den Ball, weiß damit aber nichts anzufangen und schenkt ihn fast in jeder Szene vollkommen überhastet wieder her. Somit schafft es Neuenkirchen auch nicht mehr, sich gute Torgelegenheiten zu erarbeiten und hat dann ca. 10 Minuten vor dem Ende großes Glück, dass Johannes Richter frei zulaufend auf Ronny Janele noch durch den zurückeilenden Stefan Kohl gestört wird und Janele ihm dann im 1:1 den Ball vom Fuß nehmen kann. Auf Pentzer Seite flog dann bereits 13 Minuten nach seiner Einwechslung noch mit Christian Muth der Mann mit gelb/rot vom Platz, der im letztjährigen Hinspiel in der 88. Minute zum 1:1-Ausgleich in Neuenkirchen traf.


Somit endete diese sehr intensiv geführte Partie mit einem Unentschieden, mit welchem die Pentzer wohl mehr anfangen können als wir und die Hinrunde auf einem starken 5. Platz abschließen. Unser Team hingegen überholte mit diesem Punkt noch den genauso „abgestürzten“ Penkuner SV und überwintert auf Rang 8. Die Winterpause kommt nun genau richtig. Mit nur zwei Punkten aus den letzten sechs Punktspielen sind wir leider etwas abgerutscht in der Tabelle, haben aber mit acht Zählern Vorsprung auf den Aufsteiger aus Stavenhagen noch ein vernünftiges Polster auf die Abstiegsränge. Im März gehen unsere Jungs wieder mit Vollgas auf Punktejagd, denn die Mannschaft möchte frühzeitig den Klassenerhalt sichern und dann eventuell noch den ein oder anderen Rang nach oben klettern.
So ganz schließen möchten wir das Jahr 2014 dann aber doch noch nicht. Während unsere Kreisoberliga-Mannschaft am kommenden Samstag noch im Kreispokal-Viertelfinale auswärts beim Neubrandenburger FC 93 antritt, wird am 27. Dezember in der Neubrandenburger Stadthalle unser Landesliga-Team eine von acht Mannschaften sein, die um den 27. Lübzer Pils Cup des SV Nordbräu 78 Neubrandenburg spielt. Infos zum Turnier wird es selbstverständlich im Vorfeld von uns dazu noch geben.

 

Bis dahin wünscht die I. Mannschaft des SV Jahn Neuenkirchen allen Mitgliedern, Sponsoren, Fans und Sympathisanten eine schöne Vorweihnachtszeit und ein frohes Fest!



„Schwarzer November“ endet mit Niederlage in Malchin


FSV 1919 Malchin – Jahn Neuenkirchen 3:2 (3:1)

Tore:
1:0 Tom Rzeszutek (2.)
2:0 Martin Heinrich (4. ET)
2:1 Matthias Kroll (9. FE)
3:1 Patrick Gieseler (45. HE)
3:2 Martin Heinrich (87.)

Nk mit:
Janele – Rütz, Schewe, Rahn, Gohla – Kohl , Heinrich – F. Woesner , Kroll, Titze – Volksdorf (46. Röckel)

Nach vier Minuten hatte man als Anhänger unserer Jahn-Kicker ein ganz übles Gefühl. Unsere Mannen waren geistig in der warmen Kabine geblieben, scheinbar nur ihre leblosen Körper hatten sie auf den Malchiner Kunstrasen in die Kälte geschickt, um dort ihr Landesliga-Punktspiel beim Verbandsliga-Absteiger zu bestreiten. Aber mal der Reihe nach…
Schewe, Heinrich und Volksdorf rückten im Vergleich zur Vorwoche in die erste Elf. Rösel (krank), A. Woesner (5. Gelbe) und Röckel (Bank) wurden ersetzt. Das Spiel begann quasi mit einem Standard für den „Jahn“. Dieser wurde abgefangen und der FSV versuchte zu kontern, doch der Ball gelang umgehend in die Jahn-Defensive. Die aufgerückten Neuenkirchner erwarteten nun einen eigenen Angriff, doch noch in der eigenen Hälfte kam es zum folgenschweren Ballverlust und der dann frei durchstartende Top-Stürmer der Malchiner, Tom Rzeszutek, überwand Ronny Janele im Tor der Gäste ein wenig glücklich und warf das Vorhaben unserer Mannschaft die 0 zu halten nach nicht einmal zwei Minuten über den Haufen. Die Jakowlow-Elf wirkte desorientiert und so war es nach der nächsten Chance der Malchiner ein Eckball, den Martin Heinrich am kurzen Pfosten ins eigene Tor nickte und somit die Gastgeber nach ein bisschen mehr als drei Minuten mit 2:0 in Front brachte. Die Heimelf konnte wahrscheinlich selbst kaum glauben, wie sich der Gast hier präsentierte. Fünf Minuten nach der 2:0-Führung sendete unsere Mannschaft dann doch ein nicht für möglich gehaltenes Lebenszeichen. Felix Woesner war nach einer schönen Einzelaktion nur regelwidrig im Strafraum des FSV zu stoppen und so konnte dann Matthias Kroll vom Punkt aus auf 2:1 stellen. Zwar beruhigte sich das ganze Geschehen dann anschließend ein wenig, Feldvorteile und Chancen besaßen im Anschluss aber hauptsächlich die Mannen aus Malchin. 3-4 teils gute Gelegenheiten ließen sie allerdings ungenutzt, wobei einmal der Pfosten retten musste und ein weiteres Mal Keeper Janele am Rande der Notbremse unterwegs war. Als man sich als Spieler dann bereits gedanklich auf die Kabinen-Ansprache von Trainer Bernd Jakowlow „freute“, bekam die Heimmannschaft noch einen Eckball zugesprochen. Eine fehlende Zuordnung ermöglichte Tom Rzeszutek per Kopf die Chance aufs 3:1, doch sein Versuch landete an der Latte. Den Abpraller bugsierte dann Robert Kiehn ebenfalls per Kopf aufs Tor. David Rahn, welcher am 5m-Raum stand, bekam den Ball (nachdem er gestoßen wurde) an den Arm und SR Berger entschied auf Strafstoß. Obwohl Ronny Janele und ein weiterer Verteidiger hinter Rahn standen und den schwachen Ball, der nie und nimmer reingegangen wäre, hätten problemlos abwehren können, entschied der SR zur Verwunderung aller Anwesenden und Verärgerung der Neuenkirchener neben dem Elfmeter zudem auf glatt rot für unseren Spieler. Gieseler interessierte das alles wenig, humorlos verwandelte er zum 3:1 – Halbzeit.
In der Pause kam Michael Röckel für Maik Volksdorf, um den freigewordenen Platz in der Innenverteidigung zu besetzen und er sollte seine Sache gut machen. Die Mannschaft schwor sich noch einmal ein und ihr war 45 Minuten lang der Wille anzusehen, hier nochmal alles reinzuhauen, was drin war. Auf einmal wurde Fußball gespielt und auch kämpferisch kaufte man den favorisierten Malchinern in Unterzahl jetzt weitestgehend den Schneid ab. Mit zunehmender Spieldauer hängten sich unsere Mannen mehr und mehr rein und ermöglichten so der Heimelf durch die sich dann bietenden Räume einige wenige, dafür dann aber auch großartige Möglichkeiten, die die Entscheidung hätten sein können (u.a. ein Pfostentreffer). Die beste Gelegenheit aus grün/schwarzer Sicht war dann ein strammer Linksschuss von Robin Rütz, den der Heim-Keeper an die Unterlatte lenkt und der Ball von da aus, nach Meinung der meisten sich in guter Position befindenden Anwesenden, hinter der Linie aufkommt. SR Berger und LR Reinke sahen dies wie so oft an diesem Nachmittag natürlich wieder einmal anders und so blieb es beim 3:1 bis in Minute 87, in der die zu diesem Zeitpunkt wohl schon durchgefrorenen Zuschauer den schönsten Treffer des Tages zu sehen bekommen sollten. Erneut war es ein sehenswerter Angriff über die rechte Neuenkirchener Angriffsseite, von der aus Matthias Kroll in den 16er eindrang und den im Rückraum postierten Heinrich bediente. Dieser zog trocken mit seinem linken Fuß ab und traf unhaltbar zum 2:3 aus Gästesicht ins Netz. Im Anschluss warf unser Team alles nach vorn, doch die letzten Bemühungen sollten verpuffen und somit war die vierte Niederlage aus den letzten fünf Spielen besiegelt.
Im Großen und Ganzen hat die Jahn-Elf dieses Spiel verdient verloren. Eine starke zweite Hälfte in Unterzahl war einfach nicht genug, um den verschlafenen Auftritt in Halbzeit eins wettzumachen. Dieser desolate November ist nun endlich vorbei und unsere volle Konzentration gilt dem letzten Kick des Jahres am kommenden Samstag gegen einen starken Gegner aus Pentz.

Nachgefragt: Martin Heinrich, Nr.19


Nach 4 Minuten bereits 0:2 hinten, hast du sowas schon mal erlebt?

"Natürlich erlebt man so einige Spiele in seiner Karriere, so einen Fehlstart wie wir ihn am Wochenende hingelegt haben habe ich allerdings auch noch nicht erlebt. Wir hatten uns so einiges vorgenommen wobei der Großteil der Mannschaft, mich eingeschlossen, einen rabenschwarzen Tag erwischte. Toll jedoch wie wir die 2. Halbzeit zu 10. gemeinsam angegangen sind. Da haben wir gezeigt was in uns steckt und das die Moral in der Truppe auch trotz der Negativserie sehr gut ist."

Denkst du die Winterpause kommt jetzt zum richtigen Zeitpunkt? Das Team wirkt so, als könnte es eine Pause gebrauchen.

"Ich persönlich kam immer besser in Tritt und ärgere mich eigentlich über die Winterpause. Zum Kopf frei bekommen kommt sie aber genau richtig für die Mannschaft. Wir werden uns jetzt nochmal voll reinhängen um gegen Pentz mit einem positiven Ergebnis in die Pause zu gehen. Nach einigen Hallenkicks und einer Top Vorbereitung gilts dann in der Rückrunde unser Spiel wieder konsequenter in Tore umzumünzen."


 

Achtbare Leistung der Rumpfelf in Nossentiner Hütte

 

SFV Nossentiner Hütte – SV Jahn Neuenkirchen 3:2 (2:0)

 

Tore:
1:0 SFV
2:0 SFV

2:1 Schulz
3:1 SFV
3:2 von Poblotzki

 

NK II mit: Stegemann – Münch, Radloff, Preine, Fuchs – von Poblotzki, Kaliebe, Schmolt, Conseur, Schulz - Müller

 

Die Verantwortlichen sorgten auch dank der Hilfe der ersten Männermannschaft, trotz des Ausfalls einer kompletten Mannschaft, dafür, dass Stand Freitag 13 Leute zur Verfügung standen. Dass die Mannschaft dann nur mit 11 Leuten, aufgrund zweier kurzfristiger Absagen am Spieltag,  und mal wieder ohne Trainer zum Spiel reiste und „nur“ mit 3:2 verlor grenzte daher an ein Wunder.

Nur um die Dimension des Ganzen aufzuzeigen, standen heute auf dem Platz:

     -          Marcus Stegemann (langzeitverletzter Feldspieler, als Torwart)

     -          Norman Schmolt (etatmäßiger Torwart, der als Feldspieler einen super Job machte)

     -          Henry Schulz (Ohne Spielpraxis seit über einem Jahr, mit einem schönen Tor)

     -          Christian Müller (Mannschaftsbetreuer ohne jeglichen fußballerischen Hintergrund, der als einzige Sturmspitze alles für die Mannschaft gab)

Einen Vorteil hatte die missliche Personallage, wir konnten ohne Druck aufspielen und taten dies auch. Große Chancen für den Gastgeber ergaben sich nicht, dennoch konnten diese durch zwei Schüsse aufs Tor, die ein gelernter Torwart wohl gehalten hätte mit 2:0 in Führung gehen. Christian Müller legte zunächst ungewollt auf Renaldo von Poblotzki auf, der den Ball nicht ins Tor unterbringen konnte und vergab später freistehend allein vorm Tor, weil er slapstick-artig dreimal den  Ball nicht traf.

 

Bis zur 60. Minute passierte nicht viel, als Christoph Fuchs für leichtes Ziehen, Rot für eine Notbremse sah. Nun noch mehr geschwächt hatten wir plötzlich mehr vom Spiel. Eine Ecke von Sebastian Conseur auf den zweiten Pfosten köpft Oliver Radlloff in die Mitte, wo Henry Schulz stark vollendet. Nach schöner Einzelaktion verpasste Giuliano Preine den Ausgleich. Fairerweise muss man sagen, dass die Gastgeber auch einige große Chancen vergaben. In der 74. Minute gelang den Gästen der verdiente 3:1 Führungstreffer nach einem Foulstrafstoß. Wir kamen in der 87. Minute zum erneuten Anschlusstreffer durch von Poblotzki und hatten in der Nachspielzeit durch Schulz die Riesenchance zum Ausgleich, der leider komplett freistehend aus zwei Metern vergab.

Eine starke Mannschaftsleistung des verbliebenden Rests. Wenn im kommenden Heimspiel mit der gleichen Einstellung agiert wird, kann gegen den ungeschlagenen Tabellenführer ein Erfolgserlebnis drin sein.

Jahn-Elf verpasst Befreiungsschlag

 

Jahn Neuenkirchen – FSV 90 Altentreptow 2:2 (1:1)

Tore:
1:0 Matthias Kroll (12.)
1:1 Robin Holtz (13.)
1:2 Michael Lieberenz (53.)
2:2 Matthias Kroll (57. FE)

 

 

 

Nk mit:
Janele – Rütz, Rösel, Röckel (90. Schewe), Gohla – Kohl (88. Heinrich), Rahn – A. Woesner , Kroll, Titze – F. Woesner (58. Volksdorf)

Das Beste am Heim-Auftritt gegen Altentreptow war im Nachhinein wohl, dass die Niederlagenserie (zuletzt 3 am Stück) mit dem Heim-2:2 gegen den Aufsteiger ein Ende fand. Der Rest war leider doch wieder enttäuschend und den eigenen Ansprüchen gegenüber einfach nicht ausreichend. Nach dem schwachen Auftritt an gleicher Stelle vor zwei Wochen gegen Dargun, war kaum eine Leistungssteigerung zu erkennen und es bleibt das Fazit, dass unsere Mannschaft derzeit unter seinen Möglichkeiten spielt.


Die Jakowlow-Elf begann mit drei Neuen in der Startelf. Robert Rösel, Debütant Stefan Kohl und der wiedergenesene Felix Woesner ersetzten David Schewe und die beiden beruflich verhinderten Renaldo von Poblotzki und Alexander Kosch. Die erste Chance bot sich zu Beginn der Partie gleich den Gästen. Nach 10 Minuten rutscht ein Ball auf dem schwer zu bespielenden Platz durch den 16er, doch der Gäste-Angreifer bugsiert das Leder deutlich über das Gehäuse. Auf der anderen Seite macht es Nk-Spielmacher Matthias Kroll besser. Eine Ecke von Michèl Titze findet im Strafraum keinen Abnehmer und dann ist es „Krolli“, der aus 16 Metern den aufsetzenden Ball mit seinem starken linken Fuß direkt nimmt und ihn in das obere rechte Toreck setzt – 1:0. Neuenkirchen gedanklich noch im Jubel, da spielt Altentreptow den ersten Angriff unmittelbar nach dem Anstoß zielstrebig nach vorn. Innenverteidiger Michael Röckel grätscht ins Leere und somit steht Robin Holtz „blank“ vor Ronny Janele. Holtz behält die Nerven und schiebt den Ball durch die Beine Janeles zum postwendenden Ausgleich. In einem hart umkämpften aber größtenteils fairen Spiel fällt es beiden Mannschaften in der Folge schwer, spielerische Akzente zu setzen. Michèl Titze hat dann noch zwei Gelegenheiten seine Farben in Führung zu bringen, scheitert jedoch jeweils an Keeper Röwer und daran, dass in der Mitte kein Abnehmer bereitstand. Die größte Chance bietet sich dann nochmal dem Aufsteiger, als in der 40. Minute deren rechter Läufer frei durchbricht, in der Mitte den ebenfalls freien Andreas Stuth bedient und dieser den Ball ins Tor schiebt. Beim Querpass geht zum Glück für die Heimelf aber die Fahne von SR-Assistentin Corinna Pollin hoch, die somit eine Abseitsstellung erkannt hat und der Treffer damit keine Anerkennung erhielt – Halbzeit.


Der zweite Abschnitt begann mit der Hoffnung des grün/schwarzen Anhangs auf eine Leistungssteigerung und auf den dann doch noch möglichen dritten Heimsieg der Saison. Schnell wurde diese Hoffnung getrübt, als erst Benno Gohla in höchster Not einen Kopfball nach einer Ecke von der Linie holen musste und eine Minute später ein missglückter Janele-Abstoß postwendend per Steilpass zurückkam, Rahn nur noch hinterher eilen konnte und der starke Altentreptower Spielmacher Lieberenz eiskalt zum 1:2 in die kurze Ecke abschloss. Die Nk-Kicker sichtlich geschockt, brauchten dann aber doch nur vier Minuten, um zu antworten. Nach einem Foulspiel an Titze ist es Matthias Kroll, der per Foulelfmeter ausgleichen kann. Nun bäumte sich der Hausherr noch einmal ein wenig auf. Zwei unglaubliche riesen Chancen durch Titze, der sich erst gut durchsetzt und dann vollkommen überhastet aus bester Position verzieht (65.) und „Ali“ Woesner, der einen vom Torwart abgewehrten Ball aus 3m nur an die Latte setzt (75.), lassen unsere Jungs aber ungenutzt und müssen sich so am Ende mit einem für den Gast nicht ganz unverdienten 2:2 begnügen.
Fußballerisch sicherlich keine Glanzleistung unserer Elf. Die eigene leichte Formkrise, der bissige Gegner aus dem Abstiegskampf und sicher auch die schwierigen Platzverhältnisse sind drei Erklärungsversuche für die Partie am vergangenen Samstag. Positiv das Debüt von Stefan Kohl, der fleißig und einsatzfreudig agierte und der Jahn-Elf sehr wahrscheinlich weiterhelfen wird. Negativ leider die fünfte gelbe Karte für Alexander Woesner und die Verletzung von Maik Volksdorf, bei dem es hoffentlich bei der Diagnose „Prellung am Sprunggelenk“ bleibt. Am kommenden Samstag geht es zum Verbandsliga-Absteiger FSV 1919 Malchin. Ein dickes Brett, welches unsere Mannschaft aber gewillt ist zu bohren.

Nachgefragt: Maik Volksdorf, Nr. 9


Nach zuletzt 3 Niederlagen in Folge mal wieder 1 Punkt. zufrieden?

"Nach den letzten 3 Niederlagen ist der Punkt mehr als verdient. Dennoch können und dürfen wir nicht damit zufriede sein. Wir haben teilweise zu unkonzentriert gespielt und wurden für die unnötigen Fehler dann auch bitter bestraft. Vielleicht hängt die Niederlagenserie bei den meisten noch in den Köpfen, was dementsprechend für Unsicherheit sorgt. Dies gilt es abzustellen und wieder zur alten Stärke zurück zu kehren"

Wie siehst du die Hinrunde, stand heute, für dich persönlich?

"Alles in Allem bin ich mit der Hinrunde zufrieden. Es waren vielleicht ein paar mehr Zähler drin, aber dafür das wir erst das zweite Jahr in der Landesliga spielen halten wir uns wirklich gut und darauf können wir aufbauen. Zwei Spiele sind ja noch zu spielen und dort gilt es auch wieder zu punkten"

 

 

Heimniederlage gegen Sarow

 

Tore:

0:1 Teske (28.)

1:1 Conseur (58.)
1:2 Kellmann (74.)

 

NK II mit: Schmolt – Mastalierz (Jakowitz), Becker, Radloff, Fuchs (Stolz) – von Poblotzki (Gutschmidt), Bresny, Herrmann, Conseur, Kaliebe - Koch

 

 

Aufgrund der wohl schlechtesten Saisonleistung im Heimspiel gegen Traktor Sarow sind wir mittlerweile im grauen Mittelfeld der Liga angelangt.

 

Von Anfang an fehlte der Wille zum Sieg. Wir erspielten uns über die gesamten 90 Minuten nicht eine zwingende Torchance und ließen wichtige Tugenden wie Laufbereitschaft und Kampf vermissen. Die Tore der Sarower fielen jeweils nach einer Ecke mit folgender Unfähigkeit den Ball zu klären. Unser Treffer fiel äußerst schmeichelhaft unter der freundlichen Mithilfe des Gäste-Torwarts durch Sebastian Conseur.

 

Mehr gibt es zu diesem Spiel nicht zu schreiben. Nach so einer Leistung hat man einfach keinen Punkt verdient. Die hohe Kaderfluktuation und lasche Trainingsbeteiligung macht sich jetzt langsam bemerkbar. Nächstes Wochenende haben wir spielfrei und spielen dann gegen die Mannschaft aus Nossentiner Hütte, die sicherlich nach dem dramatischen Pokalspiel noch eine Rechnung mit uns offen hat.


Nachgefragt: Oliver Radloff, Nr. 14


Oliver, von der oft gelobten Offensive kam diesmal nicht viel, woran lag es?

"Wir haben versäumt, dass, was uns ansonsten auszeichnet, dass schnelle und direkte Offensivspiel über die Außenpositionen aufzuziehen und mit Tempo hinter die gegnerische Abwehr zu kommen. Dazu ließen Laufbereitschaft und Passspiel zu wünschen übrig. Auch bei der Ausführung der Standarts müssen wir wieder konsequenter werden."


3. Niederlage in Serie – Jahn-Elf verliert den Anschluss


Jahn Neuenkirchen – Traktor Dargun 2:3 (1:1)

Tore:
1:0 Michèl Titze (8.)
1:1 Tommy Lewerenz (31.)
1:2 Carlo Nennemann (53.)
1:3 Michael Rehländer (62.)
2:3 Alexander Kosch (83.)


Nk mit:
Janele – Rütz (59. Rösel), Schewe, Röckel (61. Spitzer), Gohla – Kroll, Rahn – A. Woesner , Kosch, Titze – von Poblotzki (70. Gutschmidt)

Mit der 3. Niederlage in Folge haben sich unsere Jahn-Kicker am vergangenen Samstag vorrübergehend aus der erweiterten Spitzengruppe der Landesliga Ost verabschiedet. Gegen das offensivschwächste Team der Staffel setzte es auf heimischem Geläuf, nach einer unterdurchschnittlichen Leistung, gleich drei Gegentreffer und eine verdiente Heimniederlage. Um die Reihe mit der Zahl „3“ komplett zu machen – Es war im fünften Heimspiel bereits die dritte Pleite vor dem eigenen Anhang, Heimstärke sieht wohl anders aus.
Im Vergleich zur Niederlage bei Spitzenreiter TSG Neustrelitz II (1:3) vor einer Woche brachte Trainer Bernd Jakowlow gleich 5 neue Spieler in die Anfangself. Robin Rütz, David Schewe, Alexander Woesner, Alexander Kosch und Renaldo von Poblotzki ersetzten John Gutschmidt, Robert Rösel (beide Bank), Martin Heinrich (II. Mannschaft) und die beiden Verletzten Felix Woesner und Rico Becker.
Ohne großes Abtasten begann die Partie und es machte den Anschein, dass beide Mannschaften heute ihr Heil in der Offensive suchen wollten und die Defensivarbeit hinten anstellen werden würden. Die Jahn-Kicker begannen mit ordentlich Schwung und auch gleich mit den ersten torgefährlichen Szenen. Nach den ersten 2-3 Angriffen war es dann bereits nach sieben Minuten Michèl Titze, der nach einem schönen Woesner-Pass Dargun-Keeper Schöpf umkurvte und seine Farben in Führung brachte. Damit war sie dann leider abgeschlossen, die beste Phase des Hausherren. Dargun wurde nun seinerseits immer gefährlicher, besonders durch ihre quirligen Angreifer Rehländer und Lewerenz. Nach der größten Chance der Darguner bis dato (Lewerenz vergab freistehend vor Janele), war es auf der anderen Seite Alexander Kosch, heute als Mann hinter der Spitze agierend, der nach einem schönen Angriff eine Gohla-Vorlage nicht verwerten konnte. Nach 30 Minuten war es dann soweit – Nach einem weiten Ball über die heimische 4er-Kette war es Gäste-Stürmer Lewerenz, der erst Verteidiger Schewe ausspielte und dann trocken an Janele vorbei in die lange Ecke zum 1:1 abschloss. Neuenkirchen probierte sich anschließend mit ihren an diesem Tage leider überschaubaren Mitteln noch einmal aufzubäumen. Nachdem von Poblotzki und Titze jeweils knapp am Tor vorbeizielten war es Nk-Spitze Renaldo von Poblotzki, der nach einer perfekten Titze-Flanke von der rechten Seite das Kunststück fertig brachte, den Ball aus nicht einmal 5m am Gehäuse vorbei zu köpfen. Damit ging es mit einem 1:1 in die Kabine. Beide Mannschaften hatten im ersten Abschnitt gute Gelegenheiten auf weitere Treffer. Unser Team hätte sicherlich, ach egal…….
Wer nun dachte, dass Halbzeit zwei wie so oft eine grün/schwarze wird, der sah sich arg enttäuscht. Bei den Hausherren lief nun noch weniger zusammen als noch in Abschnitt 1 und so dauerte es lediglich bis Minute 53 und der Gast ging in Führung. Einen Freistoß knapp vor der Strafraumgrenze versenkte Dargun-Kapitän Carlo Nennemann humorlos ins Torwarteck, sicherlich ein Ball der Marke „nicht unhaltbar“ für unsere Nummer 1 Ronny Janele. Sei es drum, Dargun führte nun nicht unverdient und Neuenkirchen fand überhaupt keinen Weg in dieses Spiel. Der Gast kämpfte vorbildlich und brauchte genau neun Minuten, um das Spiel auf 1:3 zu stellen und damit auch zu entscheiden. Nach einem erneuten Blackout der Nk-Defensive durch den frisch eingewechselten Robert Rösel ist es in der Mitte Michael Rehländer, der eine perfekt geschlagene Flanke direkt und sehenswert verwandelt. Die Heimelf war geschlagen, denn es fehlten an diesem Tage wie bereits erwähnt einfach die Mittel. Die Jakowlow-Elf wollte sich dann aber doch nicht komplett ihrem Schicksal ergeben und hatte nach Standardsituationen noch einmal ein paar vereinzelte Möglichkeiten, doch Keeper Schöpf und das eigene Unvermögen hielten das 1:3 bis in die 83. Minute. Der heute blasse Matthias Kroll bringt eine Ecke hinein, Schöpf verschätzt sich komplett und „Koschi“ drückt das Leder ins verwaiste Tor. Mehr kam dann allerdings nicht mehr und nach einer vergebenen Großchance der Gäste pfeift der gute Schiedsrichter Matthias Falk die Partie ab.
Mit einer der, wenn nicht sogar der schwächsten Leistung in dieser Saison vergibt der „Jahn“ die Möglichkeit, sich in der erweiterten Spitzengruppe der Landesliga festzusetzen und gleichzeitig ein wenig Luft zwischen sich und die untere Tabellenregion zu bringen. Nun steht man im Niemandsland der Tabelle und hat am nächsten Spieltag ein richtungsweisendes Spiel vor der Brust. Mit dem Aufsteiger FSV 90 Altentreptow stellt sich ein Team vor, was aktuell nur einen Zähler „über dem Strich“ steht. Bei einer erneuten Niederlage müsste der Blick wieder nach hinten gerichtet werden…..

Nachgefragt: David Rahn, Nr. 8


Die 3. Niederlage in Folge, was muss die Mannschaft in den kommenden Partien verbessern?

"Grundätzlich muss man festhalten, dass wir einfach zu viele Gegentore kassieren. Deshalb sollten wir in den verbleibenden Partien verstärkt an unserer Defensivarbeit feilen. Nach vorne geht bei uns immer was, auch wenn viele Chancen oft ungenutzt bleiben. Sinnbildlich dafür waren die Spiele gegen Neustrelitz und Dargun."

Zwischenzeitlich wart ihr auf dem 3. Tabellenplatz. Haben einige vielleicht Höhenflüge bekommen?

"Davon gehe ich nicht aus, denn die Saison ist noch lang und das ganze war nur eine Momentaufnahme die alle richtig einzuordnen wissen. Leider sind wir jetzt in der Tabelle abgerutscht und haben den Anschluss verloren, aber es sind ja noch ein paar Punkte bis Saisonende zu vergeben und mal schauen was noch so geht."

Stark gestartet – stark nachgelassen

Hannes Bielow strahlte. Der Kreisoberliga-Fußballer vom MSV Groß Miltzow gewann an seinem 30. Geburtstag mit den Teamkollegen das Heimspiel gegen Jahn Neuenkirchen II klar mit 5:2. Den Neuenkirchenern war weniger zum Grienen zumute.

Allerdings hatten sie in der ersten Halbzeit konsequenter gespielt. Aus zwei Halb-Chancen machten die Jahn-Kicker zwei Treffer. Der MSV vergeigte im Gegenzug, allen voran Toni Jäger und Philipp Reichelt, eine Möglichkeit nach der anderen. Nach der Pause hatten die Neuenkirchener dann aber nichts mehr zu bestellen. Tonangebend waren die Miltzower. Gegen eine überforderte Gäste-Elf waren weitere Gegentreffer

folgerichtig.

 

Tore:

0:1 Preine (8.)

1:1 Hagedorn (18.)

1:2 Wiskow (35.),

2:2 Preine (71., Eigentor),

3:2 Kreft (72.),

4:2 Leverenz (77.)

5:2 Papendorf (87.)

 

Stimmen zum Spiel:

Andreas Schock (Teamchef MSV Groß Miltzow): „Trotz spielerischer Überlegenheit

haben wir im ersten Durchgang ganz viele Chancen nicht genutzt. Nach der Pause ist die Mannschaft mit Mut und Moral zum verdienten Sieg gekommen. Wir gaben nie auf, die Truppe wollte den Erfolg.“

Christian Müller (Trainer Jahn Neuenkirchen II): „Wir waren nie so richtig präsent in dieser Partie. Schon vor dem Seitenwechsel hatten wir extrem viel Glück, da der Gegner beste Tormöglichkeiten versiebte.“

 

Beste Spieler: Johannes Blank/Marko Stolz.

 

MSV Groß Miltzow: Rehberg – Mülling, Hagedorn, Salow, Kreft, Bielow, Reichelt

(90. Schulz), Jäger (46. Papendorf), Blank, Leverenz, Nagel (87. Hoppe).

 

Jahn Neuenkirchen II: Stolz – Rene Becker, Bresny, Kaliebe, Heinrich, Preine

(83. Münch), Koch, Wiskow, Rogge (73. M. Müller), Radloff (46. Conseur), Fuchs.

 

Schiedsrichter: Heiko Wittkopp (Neubrandenburg).

Zuschauer: 108.

 

Quelle: Nordkurier

 

Nachgefragt: Andreas Koch, Nr. 11


Wieso verspielt man erneut eine Führung?

"Diesmal sind wir sogar zweimal in Führung gegangen, aber wieder einmal kommt der Einbruch Mitte der zweiten Halbzeit. Ob es nun an den saloppen letzten Trainingseinheiten liegt bezweifele ich, aber dennoch sollten wir kommenden Freitag wieder "vernünftig" trainieren."

Wie viele Punkte holt ihr noch bis zur Winterpause?

"Angepeilt werden neun, aber vermutlich reicht es für höchstens sechs, wenn nicht sogar nur vier."

Trotz hochkarätiger Chancen – Neuenkirchen verliert beim Tabellenführer


TSG Neustrelitz II – Jahn Neuenkirchen 3:1 (0:0)

Tore:
1:0 Normen Richter (74.)
2:0 Jan Proetel (79.)
2:1 Alexander Woesner (87.)
3:1 Normen Richter (90.)

Nk mit:
Janele – Rösel, Ri. Becker, Röckel, Gohla – Kroll, Rahn – Gutschmidt (54. Volksdorf), Titze, Heinrich (50. A. Woesner) – F. Woesner (25. von Poblotzki)

Fußball ist Ergebnissport – Diese (harte) Wahrheit ist wohl die einzige Erklärung dafür, wie unsere Jahn-Kicker am Samstagvormittag den Kunstrasen des Rudolf-Harbig-Stadions in Neustrelitz als Verlierer verlassen konnten. Sowohl die Spieler als auch die Anhänger beider Lager bezeichneten den Sieg des Tabellenführers als äußerst glücklich, was uns leider nicht weiterhilft, siehe Phrase zu Beginn des Berichts.
Das Spiel beginnt fast pünktlich um 9:30Uhr in der Früh im dichten Nebel von Neustrelitz. Mit drei neuen Gesichtern in der ersten Elf im Vergleich zur Vorwoche startet das Gäste-Team von Trainer Bernd Jakolow. Michael Röckel, John Gutschmidt und Martin Heinrich beginnen an Stelle von Alexander Woesner, Maik Volksdorf und Robin Rütz, wobei letzterer kurzfristig aus dienstlichen Gründen passen musste. So undurchsichtig wie das Wetter begann dann auch das (vom Papier her) Spitzenspiel. Beide Mannschaften suchten noch nach der eigenen Ordnung und so entwickelte sich eine ausgeglichene Partie zwischen den Strafräumen. Eine Sache war jedoch frühzeitig trotz Nebel zu erkennen: Diese Mannschaft der TSG Neustrelitz war knackbar, war sie doch nicht so stark besetzt und dominant auftretend wie in der Vorsaison. Mit Amando Aust und Eser Kazak waren zwei bekannte Namen aus dem Regionalliga-Kader dabei, wobei sich aber beide wohl eher weniger für höhere Aufgaben empfohlen haben. Der erste Abschnitt ist dann auch schnell geschildert, denn es ging nach jeweils einer guten Torchance, Gutschmidt auf Seiten des Gastes und eben jener Kazak auf Seiten der TSG, mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Halbzeit.
Die zweiten 45 Minuten boten dann nahezu alles, was man sich als Zuschauer so wünscht. Die Visiere beider Teams wurden nach und nach geöffnet. Die TSG tat dies schneller und hatte die ersten Chancen. Robert Rösel holte einen Richter-Kopfball von der Linie und Eser Kazak setzte das Leder nach einem gefälligen Angriff neben das Tor. Auf der anderen Seite bot sich Kapitän Michèl Titze eine gute Gelegenheit, die Keeper Kevin Nethe entschärfte. In der 55. Minute dann eine Schusschance für Normen Richter. NK-Verteidiger Röckel will ihn dabei stören, trifft Richter aber nur beim Schuss und es gibt folgerichtig Elfmeter. Rico Rübling legt sich den Ball zurecht, doch Ronny Janele ahnt dessen Vorhaben und holt den Strafstoß überragend aus dem unteren rechten Eck vom Schützen aus. Dies war die Initialzündung für den Gast. Keine drei Minuten später spitzelt der sehr engagierte von Poblotzki den Ball in den Lauf von Titze, der sich gegen den Querpass entscheidet und so an Nethe im 1 gegen 1 scheitert. Nur eine Minute später ist es Außenverteidiger Benno Gohla, der in den Strafraum eindringt und den Ball „zu schön“ mit dem Außenrist verwandeln will. Wiederum eine Minute später ist es von Poblotzki, dessen Kopfball nach einer Titze-Ecke noch von der Linie geholt wird. Keine 120 Sekunden später ist es Robert Rösel, der nach einem starken Solo die falsche Entscheidung trifft und statt zu schießen vergeblich einen Abnehmer in der Mitte sucht. Kurz darauf nimmt sich Volksdorf ein Herz und schießt aus knapp 25m, doch auch hier hält Kevin Nethe den Ball sehenswert. Dass es nach diesen Chancen noch 0:0 steht, ist einfach nicht nachzuvollziehen und sollte sich wenige Augenblicke später dann auch rächen. Kurz nachdem der Tabellenführer noch eine gute Chance liegengelassen hat ist es Topstürmer Normen Richter, der in der Mitte einen Schritt schneller ist als Gegenspieler Röckel und so einen Querpass von der rechten Seite problemlos einschieben kann. Der Gast dadurch sichtlich geschockt. Einige wenige Minuten später ist es dann Matthias Kroll, der nochmal alle Kräfte bündelt und per Solo in den Strafraum eindringt, hier klar gefoult wird, sich aber fürs Weiterlaufen entscheidet und frei vor Nethe den Ball leider kläglich neben den Pfosten setzt. Auf der anderen Seite zeigt der jetzt gnadenlos effektive Gastgeber wie es geht. Jan Proetel nimmt einen Ball auf und sein abgefälschter Schuss von der Strafraumkante geht ins lange Eck zum 2:0. Der Widerstand der Nk-Kicker ist gebrochen und so sind es Kazak und Duggert, die zu Gelegenheiten kommen aber jeweils am gut parierenden Janele scheitern. In Minute 87 dann auf einmal nochmal Leben im Spiel der Gäste, als Alexander Woesner einen Titze-Freistoß per Kopf in den Winkel setzt und somit auf 2:1 stellt. Neuenkirchen war das intensive Spiel aber anzumerken und so war es dann in der dritten Minute der Nachspielzeit Normen Richter, der mit dem Plan den Ball zu halten Richtung Eckfahne ging, dann jedoch die Einladung von Gohla und Röckel annahm, durch die beiden hindurchging und mit einem strammen Schuss den Deckel drauf machte.
Von einem unverdienten Sieg der TSG können und wollen wir auch nicht sprechen, nur war er doch sehr glücklich. Nach dem verschossenen Elfmeter schaffte es unser Team nicht, eine der mehreren sich bietenden 100-prozentigen Chancen zu nutzen und sich so für diesen wirklich guten Auftritt beim Tabellenführer selbst zu belohnen. Sei es drum, wir sehen was diese Mannschaft zu leisten im Stande ist und sind uns sicher, noch einige Punkte in der Hinrunde sammeln zu können. Es bleibt die Erkenntnis des Tages – Fußball ist Ergebnissport!

 Nachgefragt: Felix Woesner, Nr. 12


 Wie fühlt es sich an zwei Spiele in Folge zu verlieren?

"Spiele zu verlieren ist nicht schlimm , aber wenn man sieht , wie man diese Spiele

verloren hat, fühlt es sich extrem scheiße an. Spielerisch besser, viel mehr Chancen und trotzdem verloren, dass ist Fußball und das werden wir nächste Woche gegen Dargun sicher wieder ändern!"

TSG Neustrelitz II gilt als Aufstiegsfavorit Nr. 1, hat man sich trotz der       Niederlage für höhere Aufgaben empfohlen?

"Wir wissen, dass wir spielerisch zu den besten Mannschaften in der Landesliga gehören, aber das bringt uns nichts, wenn wir trotzdem Spiele verlieren, die man niemals verlieren darf! Wenn wir es hinbekommen, Spiele zu gewinnen in denen man besser ist, sollten wir dieses Jahr unter der Top 5 zu finden sein!"

Grenzenloser Jubel nach dem 2:2-Ausgleich :)
Grenzenloser Jubel nach dem 2:2-Ausgleich :)

Sonniger Derbysieg gegen Brunn

 

NK II mit : Stolz – Bresny, Becker, Jakowitz, Fuchs – Wiskow, Koch (Radloff), Herrmann, Bröse (Conseur), Kaliebe – Kosch (Mastalierz)

 

Tore:

0:1 Dahms (4.)
1:1 Herrmann (45.)

1:2 Dahms (62.)
2:2 Kosch (72.)
3:2 Kaliebe (77.)

 

 




An diesem Sonntag erwarteten wir mit dem Tabellennachbarn aus Brunn viele bekannte Gesichter. So standen in der Startelf der Gäste vier ehemalige Vereinsmitglieder. Mit deutlich über einhundert Zuschauern fand bei strahlendem Sonnenschein, eine Rekordkulisse den Weg auf den Jahn-Sportplatz.

 

Die Brunner legten los wie die Feuerwehr, gewannen gefühlt jeden Zweikampf, spielten schnell in die Spitze und gingen bereits nach zwei Minuten durch den Ex-Neuenkirchener Enrico Dahms in Führung. Wir benötigten einige Minuten um uns auf das ungewohnte Spiel der Gäste einzustellen. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel in dem wir versuchten den Ball zu kontrollieren. Zu unserer ersten richtigen Torchance kamen wir durch einen Kopfball von Alexander Kosch, der eine schöne Flanke von Daniel Bresny leider nicht verwerten konnte. Einige weitere kleine Chancen konnten wir leider nicht verwerten. Auch die Brunner blieben stets gefährlich und hatten durch Dahms die große Chance zur 2:0 Führung, welche dieser glücklicherweise freistehend vergab. Kurz vor Ende der 1.Halbzeit kamen wir dann zum verdienten Ausgleich. Nach einem Eckball von Benjamin Kaliebe wuchs Nino Herrmann über sich hinaus und köpfte unhaltbar ins Tor der Gäste.

 

Die ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit lassen sich nur als katastrophal bezeichnen. Abspielfehler auf beiden Seiten und ein immer unglücklicher agierender Schiedsrichter prägten nun das Spiel. Die einzige nennenswerte Aktion in diesem Zeitraum verwertete, erneut Dahms, sehenswert mit dem Außenrist.  Wir glänzten weiterhin nicht mit hoher Fußballkunst und verließen uns zu sehr auf unseren Stürmer Kosch, welcher die Abwehr der Brunner ordentlich beschäftigte, aber zunächst kein Glück im Abschluss hatte. Das Comeback des eingewechselten Sebastian Conseur sorgte für die Wende im Spiel. So kamen wir direkt zwei Minuten nach dessen Einwechslung zum Ausgleich. Nach einem Gewühl im Strafraum schloss Kosch kompromisslos ab. Kurze Zeit später kam es zu einem großen Aufreger. Kosch wird im Strafraum klar von den Beinen geholt. Selbst die Gäste rechneten nun mit dem Elfmeterpfiff. Stattdessen zeigte der Schiedsrichter Gelb für eine „Schwalbe“. Mit der Wut im Bauch tankte Kosch sich kurze Zeit später auf der linken Seite zu Grundlinie durch und legt auf den freistehenden Kaliebe ab, der die Vorlage eiskalt zum viel umjubelten Führungstreffer verwertet. Nun waren noch 15 Minuten zu spielen. Und wenn wir trotz aller Erfolge eine Schwäche haben ist es gewiss die Unfähigkeit eine Führung über die Runden zu bringen. Auch diesmal hatten wir einige Probleme mit dem größer werdenden Druck fertig zu werden. Doch diesmal konnten wir dank unseres starken Torwarts Marco Stolz und einer defensiv kämpferischen  Leistung den Ausgleich verhindern und damit den Derbysieg einfahren.

 

Ein toller Sieg der gesamten Mannschaft gegen einen sehr guten Gegner. Wir freuen uns jetzt bereits auf das Rückspiel, wo mit mindestens genauso vielen Zuschauern zu rechnen ist. Am kommenden Samstag geht es für uns nach Groß Miltzow zum derzeitigen Tabellenzweiten.

   Nachgefragt: Nino Herrmann, Nr. 7


   Wie fühlt sich so ein Derbysieg an?

"Ein Sieg ist grundsätzlich schon ein tolles Gefühl, aber im direkten "Nachbarschaftduell", vor zahlreichen Zuschauern, im Heimpspiel nach zweimaligem Rückstand zu gewinnen, ist ein unbeschreibliches Gefühl. So könnte es im Idealfall jede Woche sein. Glückwunsch an die gesamte Mannschaft für die gute Moral und Leistung"

Wie würdest du die aktuelle Tabellensituation beschreiben?

"Ich denke, dass wir als Aufsteiger mit dem aktuellen Tabellenplatz 6 zufrieden sein können. Allerdings muss man festhalten, dass wir schon mehr Punkte auf dem Konto haben müssen. Gegen Nossendorf, NFC 93 und auch zuletzt gegen Cölpin war punktemäßig mehr drin. Ändern können wir es nun nicht mehr. Jetzt heisst es in den kommenden Ligaspielen weiter zu punkten, um den jetzigen Tabellenplatz mindestens zu halten, vlt. sogar noch zu verbessern."

Nächstes Spiel 1.MM:

Winterpause

Nächstes Spiel 2.MM:

Winterpause

News Jugend D: 

 

Training: Mitte Januar 2015

Alle ein Frohes Fest und einen guten Rutsch in Jahr 2015.

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