Unglückliche Niederlage in Cölpin


SV Cölpin – SV Jahn Neuenkirchen 4:3 (1:2)


0:1 Kaliebe (18.)
0:2 Koch (20.)
1:2 Cölpin (FE, 38.)

2:2 Cölpin (70.)
3:2 Cölpin (75.)
4:2 Cölpin (82.)
4:3 Bröse (90.+2.)


NK II mit: Stolz – Münch, Jakowitz, Rogge, Fuchs – Wiskow, Koch (Schmolt), Herrmann, Preine, Kaliebe - Bröse


Die Derbywochen fanden ihren Anfang beim Tabellennachbarn aus Cölpin. In dem wie erwartet hitzigen Spiel spielte ein eigentlicher Nebendarsteller die Hauptrolle – der Schiedsrichter. Um dessen Leistung auf den Punkt zu bringen, gleich zu Beginn sein Zitat des Tages: „Ich kann einem Spieler keine glatte rote Karte zeigen, wenn dieser vorher bereits Gelb gesehen hat.“


Cölpin agierte wie vermutet hauptsächlich über lange Bälle auf die schnellen Spitzen. Diese stellten unsere Abwehr aber vor keinerlei Probleme. Wir verließen uns auf unser schnelles Umschaltspiel und kamen so bereits nach wenigen Minuten zur ersten großen Chance durch Christoph Fuchs, der leider freistehend vergab.  In der 18. Minute dann die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung, nach einem schönen Pass von David Bröse taucht Benjamin Kaliebe allein vor dem gegnerischen Torwart auf und verwandelt überlegt zum 1:0. Kurze Zeit später klingelte es zum zweiten Mal im Kasten der Gastgeber. Nach einem Kaliebe-Freistoß hämmert Andreas Koch den Ball volley unter die Latte. Die Cölpiner waren von unserem aggressiven aber noch fairen Spiel beeindruckt und kamen zu keinen Torchancen. Bis kurz vor Pausenpfiff das erste Mal der Schiedsrichter in den Mittelpunkt rückt und einen mehr als zweifelhaften Elfmeter gibt, und der „überaus sympathische“ Cölpiner Stürmer sich für seine kleine Schauspieleinlage auch noch feiert. Dieser wurde von unserem Ex-Jugendtorwart Christopher Göde souverän verwandelt, welcher nun als Feldspieler agierend, an diesem Tag der beste Cölpiner war.


Hochmotiviert kamen wir aus der Kabine. Koch fand nach toller Kombination mit einem feinen Pass, Kaliebe, der es zu genau machen will und nur den Pfosten trifft. Den Nachschuss schießt Giuiano Preine über das Tor. Nun drehte sich das Spiel. Eine große Chance pariert unser Keeper Marco Stolz sehr stark. Die immer häufigeren Standards konnten von uns souverän geklärt werden. Dem dann folgenden 2:2 ging ein klares Foulspiel an der Seitenauslinie 25m vorm Tor an Markus Rogge voraus. Während Rogge noch protestierte, flankte der Cölpiner Spieler auf den zweiten Pfosten, Kopfballablage, Kopfball, Tor. Cölpin nun natürlich im Aufwind. Der die gesamte zweite Halbzeit am Rande des Platzverweises wandelnde Henry Münch wurde zu allem Übel, nach einem unnötigen Foulspiel, berechtigterweise vom Platz gestellt. Unser Ziel konnte nun nur sein einen Punkt über die Zeit zu retten. Doch da spielte der Schiedsrichter nicht mit. Dem 3:2 ging ein klares Handspiel, des Schützen bei der Ballverarbeitung voraus. Der Frust auf unserer Seite war nun natürlich immens. Dies führte zu einem überharten Einsteigen von Preine direkt nach Wiederanpfiff, welches dank der „Regelkenntnis“ des Schiedsrichters(siehe Zitat oben) zu unserem Glück nur mit Gelb-Rot geahndet wurde. Das 4:2 von Cölpin wurde dann zum einzig regelkonformen und rausgespieltem Treffer der Gastgeber. Wir erzielen in der zweiten Minute der Nachspielzeit mit jeder Menge Wut im Bauch, nach feiner Einzelleistung von David Bröse den Anschlusstreffer. Die Chance zum 4:4 nach einem Kopfball von unserem aufgerückten Torwart Stolz landete leider nicht im Tor.


Der Schiedsrichter erwischte einen katastrophalen Tag. Auch wenn es Fehlentscheidungen auf beiden Seiten gab, so muss man doch konstatieren, dass diese das Spiel zu unserem Ungunsten entschieden. Eine rote Karte für den Cölpiner Stürmer, nach Beleidigung, Schlag ins Gesicht und  Schubser fast auf die Zuschauerbank wäre sicherlich auch angebracht gewesen. Wir können nach der Leistung mit jeder Menge Selbstvertrauen in die nächste Partie gehen. Dann geht es gegen Brunn, für viele das Spiel des Jahres.

Komplett unnötig – Neuenkirchen unterliegt Blau/Weiß Greifswald

Jahn Neuenkirchen – Blau/Weiß Greifswald 0:1 (0:0)

Tor:
0:1 Max Meier (81.)

Nk mit:
Janele – Rütz, Ri. Becker, Rösel, Gohla – Kroll, Rahn – Volksdorf, F. Woesner, A. Woesner – Titze

Bevor wir zum Spiel kommen ist es uns ein Bedürfnis, hier einfach mal dieses höchst unsportliche Verhalten der Greifswalder wiederzugeben. Es ist unsere zweite Saison in der Landesliga Ost und es kam gestern zum dritten Aufeinandertreffen mit der Mannschaft vom FSV Blau/Weiß Greifswald. Waren wir vor gut einem Jahr im Hinspiel noch das „Kackdorf“, so wurden wir im Rückspiel schon bei unserer Ankunft belächelt und durften uns nebst zwei Platzverweisen für die „Boddenstädter“ auch hier wieder diverse Sachen weit unterhalb der Gürtellinie anhören. Gestern wurden wir zu Beginn der Partie bereits von den Betreuern(?) als Wichser u.ä. betitelt. Es geht so weit, dass das Team regelrecht angeheizt/aufgehetzt wird vom Trainergespann Reiter/Putzki. Diese beiden Personen an der Linie sind einfach nur respektlos, in höchstem Maße beleidigend und einfach ungeeignet für die Rolle als Vorbild/Autoritätsperson. Es ist traurig, dass es solche Personen in solchen Funktionen im unteren Amateurfußball gibt, wo es doch einfach nur um den Spaß am Spiel geht.

Zum Spiel:
Sportlich haben wir dieses Duell mit dem FSV gestern verloren, das müssen wir leider so hinnehmen. Leider, weil wir über 90 Minuten die bessere Mannschaft waren, richtig gute Torchancen liegen ließen und dieses eine Mal im eigenen 16er uns nicht clever genug angestellt haben.
Die erste Szene hat der Gast. Innenverteidiger Rösel verschätzt sich und Greifswald’s Toptorjäger Steffen Eickfeldt ist auf der linken Seite frei durch, verzieht dann aber deutlich. Die erwähnenswertesten Chancen auf Nk-Seite waren ein Volksdorf-Schuss der knapp über den Kasten flog und ein Rösel-Freistoß, der ebenfalls das Tor knapp verfehlte. So ging es in einem insgesamt schwachen Landesliga-Spiel mit einem „verdienten“ 0:0 in die Kabinen.
Die Hoffnung der Heimanhänger lag in der zweiten Halbzeit, war dies in den letzten Wochen doch meist die Zeit, in der die Jahn-Kicker richtig in Schwung kamen. Auch gestern begann die Mannschaft von Kapitän Michèl Titze den zweiten Abschnitt wie die Feuerwehr. Die Gäste aus der Bodden-Stadt gerieten mit zunehmender Spieldauer mehr und mehr unter Druck und auch die Torchancen der Heimelf gewannen an Qualität. Die größten Chancen vergaben Titze (scheiterte an Keeper Wesolowski) und Felix Woesner, der nach einer Hereingabe 5m vor dem Tor den Ball nicht traf und so die nun längst fällige Führung verpasste. Als nach gut einer Stunde der Greifswalder Philipp Kleberc nach einem überharten Foul gegen Alexander Woesner mit gelb/rot vom Platz musste, standen die Vorzeichen nun deutlich auf Sturmlauf. Torwart Wesolowski (gegen Kroll) und der Pfosten (F. Woesner-Kopfball) standen aber einem Neuenkirchener Torerfolg im Weg und auf der anderen Seite war es Ronny Janele, der nach einem Freistoß sein ganzes Können zeigen musste und den Ball sehenswert zur Ecke klärte. Dann kam das, was nach einer alten Fußballerweisheit kommen musste. Ein Freistoß fand den gerade kurz zuvor eingewechselten Max Meier, der setzte sich clever und auch ein wenig glücklich gegen Maik Volksdorf durch und bugsierte das Leder am machtlosen Janele hinein ins Tor. Das nun folgende Anrennen überstanden die Gäste dann mit Glück und Geschick und gewinnen somit im Endeffekt irgendwo verdient diese Partie, da sie sich voll reinknieten und im entscheidenden Moment einfach den einen Tick cleverer waren.
Diese Niederlage wirft uns nun aber sicher nicht um. Wir stehen immer noch auf einem für uns sensationellen 4. Platz in der Landesliga und haben neun Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone. Am kommenden Samstag geht’s zum Krösus nach Neustrelitz. Anstoß hier ist, und das ist kein Scherz, um 9:30Uhr!

 

Nachgefragt: Alexander Woesner, Nr. 2


Warum gelang es euch nicht aus der Überzahl Kapital zu schlagen?

"Wie sagt man so schön? Wer vorne die Dinger nicht macht - bekommt hinten eins rein. Das wir das Spiel verloren haben kann ich nicht nachvollziehen. Wir haben eine gute und konzentrierte Leistung abgeliefert, aber leider gewinnt im Fussball nicht immer der Bessere."

Wie zufrieden bist du mit dem jetzigen Saisonverlauf?

 "Mit dem jetzigen Saisonverlauf bin ich sehr zufrieden. Unser Ziel war es von Anfang  an genug Punkte in der Hinrunde zu sammeln, sodass wir mit dem Abstieg dieses Jahr nichts zutun haben. Das wir jetzt relativ weit oben stehen freut uns natürlich sehr. Wir sind ein gutes Team und wollen noch viele Punkte holen."


Jakowlow-Elf weiterhin auf der Siegerstraße

 

Richtig durchgestartet ist der SV Jahn Neuenkirchen bei der SG Karlsburg/Züssow. Nach einem Top-Auftritt nach dem Wechsel holten die Jahn-Kicker einen ungefährdeten 4:1 (1:1) Erfolg heraus. Die Gästetreffer erzielten Alexander Kosch (37.), Michèl Titze (58.), Matthias Kroll (73.) und der eingewechselte Maik Volksdorf (84.). Der Gegentreffer, den man als "Schönheitsfleck" bezeichnen kann, geht auf das Konto von Jahn-Spieler Michael Röckel, der seinen Keeper Ronny Janele schon nach 10 Minuten "überlistete". Im nächsten Heimspiel treffen die Neuenkirchener auf den FSV Blau-Weiß Greifswald.


Neuenkirchen mit:

Janele, A.Woesner, Rütz, Rico Becker, Titze, Gohla, Röckel, Kroll, Rahn (46. Rösel), Heinrich (46. F. Woesner), Kosch (74. Volksdorf)


Nordkurier, 22.10.2014

Nachgefragt: Michèl Titze, Nr. 10

 

Wie schätzt du die Leistung des Teams gegen Karlsburg/Züssow ein?

"In der ersten Halbzeit haben wir sehr schlecht gespielt. Der Gegner hat es uns aber auch nicht einfach gemacht. Aufgrund des starken zweiten Durchgangs geht der Sieg  aber in Ordnung."

Im kommenden Spiel geht es gegen den FSV Blau-Weiß Greifswald. Was muss verbessert werden um den Platz als Sieger zu verlassen?

  "Mit Greifswald kommt eine spielerisch sehr starke Mannschaft zu uns. Letztes Jahr

  waren es 2 sehr intensive Spiele. Ich denke wenn wir aggressiv und konzentriert 

  spielen dann sind auch in diesem Spiel 3 Punkte möglich. Allerdings wird es ein  

  hartes Stück Arbeit werden."

 

 

 

Souveräner Heimsieg gegen Jarmen

 

SV Jahn Neuenkirchen II – Blau-Weiß Jarmen 2:0 (0:0)

 

1:0 Volksdorf (27.)
2:0 Volksdorf (44.)

 

NK II mit: Stolz – Becker, Rogge, Preine, Fuchs – Bröse, Herrmann, Wiskow (Mastalierz), Volksdorf (Koch), Kaliebe – Von Poblotzki

 

 

 

Im Duell der beiden Aufsteiger ging es für uns darum das Punktepolster aufzustocken und damit den Kontakt zur Spitzengruppe aufrecht zu erhalten. Darüber hinaus wollten wir auch mal defensive Stabilität zeigen.

 

In der Anfangsphase wurde sofort klar wer Herr im Haus ist. Der Ball lief gut in unseren Reihen, was zu großen Teilen an der sehr gut in den Spielaufbau eingebundenen Verteidigung, um das Innenverteidiger-Duo Markus Rogge und Giuliano Preine, lag. Große Chancen erspielten wir uns zunächst jedoch nicht. In der 27. Minute gelang uns der bis dahin hochverdiente Führungstreffer durch Maik Volksdorf, mit einem schönen Schuss von der Strafraumkante. In der Folge vergaben wir die Chance zu einer höheren Führung. Einen Schuss von Benjamin Kaliebe hält der Jarmener Torwart stark, Falk Wiskow verzieht zweimal. In der 44. Minute machte es Maik Volksdorf besser, der erneut mit einem Fernschuss zur beruhigenden Pausenführung traf. Der in neon-orangenen Trikots auflaufende Gast kam in der ganzen Halbzeit nur durch Standards zu Strafraumsituationen. Alle weiteren Angriffsbemühungen wurden von den ebenfalls starken Rene Becker und Christoph Fuchs im Keim erstickt.

 

Die zweite Halbzeit veränderte nicht viel. Wir behielten die Kontrolle über das Spiel. Die einzig erwähnenswerte Situation auf Jarmener Seite war ein Schuss ans Lattenkreuz aus ca. 20 Metern. Ansonsten erlebte unser Torwart Marco Stolz einen sehr ruhigen Sonntag. Andreas Koch, der freistehend am Tor vorbei bzw. rüber schießt und David Bröse, der den besser postierten Renaldo von Poblotzki übersieht, verpassten es das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten.

 

Fazit:

Im direkten Duell mit dem anderen Aufsteiger behielten wir deutlich die Oberhand und blieben gleichzeitig das erste Mal ohne Gegentor. Mit jetzt 13 Punkten aus 7 Spielen befinden wir uns in der Spitzengruppe der Kreisoberliga. Wichtig in den nächsten drei Derbywochen (Cölpin, Brunn, Groß Miltzow) wird es sein, auch in „dreckigen Situationen“ einen kühlen Kopf zu bewahren um das Team nicht durch rote Karten zu schwächen.

 

Unfassbarer Sieg im Pokalspiel gegen

 

Nossentiner Hütte

 

SV Jahn Neuenkirchen II – SFV Nossentiner Hütte 9:5 n.V. (2:2, 5:5)

 

NK II mit: Schmolt – Bresny, Mastalierz (Krüger), Rogge, Fuchs – Becker, Herrmann, Kaliebe, Bröse, Kroll – Koch (Preine)

 

  Tore:

1:0 Becker (13.), 1:1 Hütte (22.), 1:2 Hütte (35.), 2:2 Rogge(40.), 3:2 Kroll (47.), 4:2 Kaliebe (68.),4:3 Hütte (71.),

4:4 Hütte (78.), 4:5 Hütte (82.) 5:5 Becker (90.+3.),

6:5 Bröse (94.), 7:5 Bröse (110.), 8:5 Kaliebe (115.), 9:5 Preine (117.)

 

Was sich am Sonntag, den 12.Oktober auf dem Sportplatz in Neuenkirchen abspielte, hat so bisher wohl noch niemand der anwesenden Personen gesehen.

Was war passiert?

 

Wir erwarteten zum Pokal-Achtelfinale einen, aufgrund stark schwankender Ergebnisse, schwer einzuschätzenden Gegner. Aufgrund der schwierigen Personalsituation erhielten wir in Person von Rico Becker und Matthias Kroll starke Unterstützung aus der ersten Mannschaft. Becker sorgte dann auch in der 13.Minute nach feiner Einzelleistung für die Führung. Die spielstarken Gäste konnten jeweils einen Ballverlust unsererseits an der Mittellinie nutzen und mit gut gespielten Angriffen das Spiel bis zur 35.Minute drehen. Kurz vor der Halbzeit konnte Markus Rogge nach einer Ecke den Ausgleich erzielen. Zu diesem Zeitpunkt ahnte wohl niemand, dass diese torreiche erste Halbzeit nur der Startschuss für eine unfassbare zweite Halbzeit gewesen ist.

 

Nicht wirklich zufrieden mit unserer Leistung in der ersten Halbzeit, setzten wir in der zweiten Halbzeit alles daran, das Pendel Viertelfinaleinzug in unsere Richtung schwingen zu lassen. So gelang uns bereits in der 47.Minute durch einen artistischen Seitfallzieher von Kroll nach einer Ecke, der erneute Führungstreffer. Für die vermeintliche Entscheidung des Spiels sorgte Benjamin Kaliebe nach einem abgefälschten Freistoß in der 68. Minute. Ab jetzt begann der Irrsinn. Die Nervosität unsererseits stieg mit dem Wissen, dass wir diese Saison Probleme haben Ergebnisse zu verwalten. So kam es auch relativ schnell zum 3:4. Ein recht harmloser Freistoß der Gäste segelt über unseren Torwart Norman Schmolt hinweg ins Tor. Auch wenn Norman bei dieser Aktion nicht die glücklichste Figur machte muss man erwähnen, dass er ansonsten mit einigen starken Paraden weitere Gegentore verhinderte. In der 78. Minute verpassen wir es den Ball vor dem eigenen Strafraum zu erobern und verursachen einen unglücklichen Foulelfmeter, welcher souverän verwandelt wird. Es war also wieder passiert: „Das Nossendorf- Deja vu“ – unfassbar. Doch es sollte noch schlimmer kommen. In der 82. Minute erzielen die Nossentiner durch einen Sonntagsschuss das 4:5. Die ganze Mannschaft stand unter Schock. Wir warfen nun alles nach vorne, konnten aber einige gute Einschusschancen nicht verwerten. Bis zur 93. Minute: Einen Pass auf die linke Seite nimmt Kaliebe auf zieht in den Strafraum und legt auf Becker ab, welcher zum umjubelten 5:5 trifft. Nach diesem Treffer und dem folgenden Abpfiff wurde es hektisch. Ein Nossentiner Spieler lag auf dem Boden, uns wurde vorgeworfen unfairerweise weitergespielt zu haben.

1.       Der Spieler lag an der Mittellinie, d.h. im Rücken der angreifenden Spieler, welche diesen nicht sehen konnten.

2.       Der Spieler hätte in diese Spielsituation niemals eingreifen können um das Tor zu verhindern.

3.       Ist zu bezweifeln,  dass irgendeine Mannschaft in dieser Situation anders gehandelt hätte, selbst wenn sie den am Boden liegenden Spieler bemerkt hätte.

 

Nun hieß es also Verlängerung und wir wollten das Momentum nutzen und den Viertelfinaleinzug perfekt machen. Nino Herrmann testete gleich mit der ersten Aktion das gegnerische Tor mit einem Lattenschuss aus 25 Metern. In der 94. Minute eröffnete dann David Bröse mit einem starken Solo inklusive souveränem Abschluss den Torreigen. Weitere große Chancen wurden zunächst nicht genutzt. Nach dem Seitenwechsel hatten die nun völlig erschöpften Gäste uns nichts mehr entgegen zu setzen. Erneut David Bröse nach feiner Einzelleistung, Kaliebe per Schuss von der Strafraumgrenze und Giuliano Preine mit einem „Sonntagsschuss“ erhöhten das Ergebnis auf ein unfassbares 9:5.

 

Fazit: Ein hoch emotionales Spiel konnte dank einer überragenden Moral gewonnen werden. Über die ersten vier Gegentore, denen jeweils ein individueller Fehler vorausgegangen ist hüllen wir deshalb auch den Mantel des Schweigens.
Wegen solcher Spiele lieben wir den Fußball. Hoffentlich sorgen solche Ergebnisse auch bei unseren Liga-Heimspielen für mehr Zuschauer. Die nächste Chance unsere Mannschaft live zu erleben bietet sich am kommenden Sonntag um 10 Uhr. Dann empfangen wir den Mitaufsteiger aus Jarmen.


 

Glücklicher Heimsieg gegen

 

Dargun

 

 

SV Jahn Neuenkirchen II - Traktor Dargun II 3:1   (1:1)

 

 

NK II mit:

Stolz - Bresny, Mastalierz, Rogge, Fuchs - Wiskow, Becker, Herrmann, Preine, Kaliebe - Koch (Schmolt)

 

Tore:

1:0 ET Dargun (19.)

1:1 Dargun (42.)

2:1 Mastalierz (FE, 75.)

3:1 Mastalierz (FE, 85.)

 

Im dritten Heimspiel der Saison sollte gegen die Gäste aus der Bierstadt endlich der erste Heimsieg eingefahren werden. Die Personalsituation war wieder mal sehr angespannt, so dass erneut Leute aushelfen mussten, die eigentlich nicht planten, an diesem Tag ein Spielertrikot zu tragen.

 

Die Gäste standen sehr tief und mussten bereits in den ersten 15 Minuten zweimal wechseln. Wir hatten die gesamte erste Hälfte gefühlte 90% Ballbesitz, konnten uns aber aufgrund von Ideenlosigkeit kaum Torchancen erarbeiten. So führte auch ein Eigentor eines Darguner Abwehrspielers zur Führung. Eroberte Bälle wurden von den Gästen direkt weit nach vorne geschlagen, wo der nimmermüde Darguner Stürmer allein versuchte unsere Verteidigung zu überwinden. Kurz vor der Halbzeit bekamen die Gäste einen unnötigen Freistoß zugesprochen, welcher aus ca. 20 Metern scheinbar unabsichtlich verwandelt wurde.

 

Mit der ersten Halbzeit konnten wir nicht zufrieden sein und wollten dementsprechend im zweiten Abschnitt alles besser machen. Dieses Unterfangen gelang nicht. Die Angriffe wurden immer ideenloser, statt wie in der Pause besprochen auf hohe Bälle zu verzichten sammelte der Ball weiterhin ordentlich Höhenmeter. Auch unserer Abwehr unterliefen nun immer mehr individuelle Fehler, so dass eine Führung der Gäste durchaus möglich gewesen wäre. Bezeichnend, dass für die beiden Tore zum Sieg jeweils zwei Foulelfmeter sorgten, die nervenstark von Maik Mastalierz verwandelt wurden.

 

Die Länge des Spielberichts steht diesmal sinnbildlich für die Leistung auf dem Platz- sehr dürftig.
Aber schön zu sehen, dass auch solche Spiele gewonnen werden können. Denn im Endeffekt zählen immer die drei Punkte. Am nächsten Wochenende erwarten wir dann die Mannschaft aus Nossentiner Hütte zum Pokal-Achtelfinale. Hoffentlich ist bis dahin für Entspannung in der Personalsitation gesorgt.

 

Jahn – Elf ballert sich auf den

 

3.Tabellenplatz

 

SV Jahn Neuenkirchen - Penkuner SV 5:3 (0:1)

 

Tore:

0:1 Marco Stichel (8.)

0:2 Maciej Bednarek (53.)

                                                                                 1:2 David Rahn (62.)

                                                                            2:2 Mathias Kroll (65.

                                                                                      2:3 Pawel Suwinksi (78.)

                                                                                      3:3 Robert Spitzer (79.)

                                                                                      4:3 Alexander Woesner (87.)

                                                                                      5:3 David Rahn (90+1)

 

NK mit: Janele, Rütz (90+1 Gutschmidt), Röckel, Spitzer, Rico Becker, Alexander Woesner, Rahn, Kroll, Gohla, Felix Woesner (65. Von Poblotzki), Kosch (70. Titze)

 

Neuenkirchens Landesliga-Kicker sahen in der Partie gegen den Penkuner SV schon wie die sicheren Verlierer aus. Doch dann kam alles noch ganz anders.

Was für ein Spektakel! Acht Tore in einem Spiel der Fußball-Landesliga sieht man auch nicht alle Spieltage. Und dass der SV Jahn Neuenkirchen am Ende als 5:3 (0:1)-Sieger über den Penkuner SV Rot-Weiß vom eigenen Platz gehen würde, war lange Zeit mehr als fraglich gewesen. Doch wie sich die Mannen um Kapitän Matthias Kroll in der letzten halben Stunde in die Aufgabe verbissen – alle Achtung! Die Neuenkirchener kletterten auf Platz drei der Ost-Staffel hoch, Penkun ist nach wie vor Zweiter.

 

„Vor dem Seitenwechsel liefen wir der Sache noch hinterher. Danach haben wir ordentlich dagegengehalten und auch die Tore gemacht“, meinte Kroll, total erschöpft, nach dem bärenstarken Auftritt der Jahn-Truppe.

Die Partie kam schleppend in Gang. Dem SV Jahn war das Fehlen einiger Leitungsträger (Schewe, Volksdorf, Rösel) anzumerken. Nach einem Bock von Torwart Ronny Janele, der Penkuns Tom Ehrke von den Beinen geholt hatte, schoss Marco Stichel per Foulstrafstoß die Gäste mit 1:0 nach vorn (8. Minute). Die Penkuner blieben am Drücker. Und Neuenkirchens Kicker von Co-Trainer John Gutschmidt, der Chefcoach Bernd Jakowlow (Urlaub) vertrat, hatten Glück, dass die Rot-Weißen mit ihren Chancen schluderten.

 

Nach der Pause und ihrem 2:0 (Maciej Bednarek) agieren die Penkuner unklug. Sie achteten zu wenig auf die Defensivarbeit. Ein gefundenes Fressen für die nun spritzigen und aggressiven Hausherren. David „Helmut“ Rahn mit einem Knaller aus 14 Metern unter den Querbalken (62.) und Kroll mit einem Elfer (65.) sorgten zunächst für den Ausgleich. Auch der 2:3-Gegentreffer durch Penkuns Torjäger Pawel Suwinski (78.) – wieder war Keeper Janele nicht auf dem Posten – brachte die Neuenkirchener nicht durcheinander. Mit schnellen Angriffen wurde der Gegner in der Schlussphase mürbe gemacht. Als dann Robert Spitzer (79.) und Alexander Woesner (87.) den Spieß zum 4:3 umgedreht hatte, brachen alle Dämme. Jubel. Der Treffer zum 5:3-Endstand durch Rahn (90.+1) war quasi der Party-Start.

 

„Nach der Pause haben wir nicht nur kämpferisch überzeugt. Der Sieg geht darum absolut in Ordnung“, äußerte Gutschmidt.

 

Penkun-Trainer Mario Hopp war sichtlich angefressen: „Nach der Verletzung unseres Kapitäns Jacek Pawlaczyk verloren wir im zweiten Abschnitt total die Linie.“

 

Quelle: Nordkurier vom 05.10.2014

Nächstes Spiel 1.MM:

9.Spieltag Landesliga OST

 

01.11.2014 um 09.30 Uhr in NST

TSG Neustrelitz II - NK

Nächstes Spiel 2.MM:

9.Spieltag Kreisoberliga

 

02.11.14 um 10 Uhr in NK

NK II - SV Brunn

News Jugend D: 

 

Training: Mittwoch 17.30 Uhr

Samstag, den 25.10. um10 Uhr

Neuenkirchen-Nossentiner Hütte

Treff:09 Uhr -----------------------------------